Babysitter

Es mag gewiss ein Fulltime-Job sein, wenn man ein Baby bekommen hat. Aber auch und gerade dann sind Auszeiten wichtig, in denen man sich nur um sich selbst kümmert und sich Freiräume für Kino, Disko oder Restaurantbesuche schafft. Hierbei kann ein Babysitter sehr hilfreich und mental erleichternd sein.

BabysitterWer sich für eine Kinderbetreuung durch einen Babysitter entscheidet, sollte einige Dinge beachten. (Foto by: photography33 / Depositphotos)

Notwendige Vorkenntnisse des Babysitters

Den eigenen Nachwuchs vertraut man freilich nicht dem Erstbesten an. Aber woher kann man die Gewissheit beziehen, dass der Sitter sein Handwerk versteht und seine Sache gut macht? Einen gewichtigen Anhaltspunkt markiert insoweit, wenn die betreffenden Personen durch eine Agentur vermittelt werden und es zum Selbstverständnis des Institutes gehört, dass die Babysitter nachweislich gut ausgebildet sind. So lernen sie in Kursen z.B., wie im Notfall Erste Hilfe geleistet werden kann. Aber auch alltäglichere Dinge wie Wickeln und Füttern werden ihnen dort fachkundig und praxistauglich vermittelt.

Unterweisungen für den Babysitter

Auch die beste Ausbildung kann nicht die individuelle Information ersetzen, die zur Betreuung eines ganz bestimmten Kindes relevant ist.

Daher muss dem Babysitter namentlich erklärt werden, wie er sich verhalten sollte, wenn das Kind in der Nacht aufwacht oder ob es gerade krank ist und regelmäßig bestimmte Medikamente einnehmen muss.

Sofern Allergien des Nachwuchses bekannt sind, sollten diese ebenfalls kommuniziert werden. Und natürlich ist der Babysitter darüber ins Bild zu setzen, wie er das Kind beschäftigen soll, wenn es noch nicht im Bett liegt und schlummert. Denn niemand kennt die Vorlieben des Kleinen so gut wie Sie - geben Sie Ihr Wissen also weiter. Interessant ist etwa, ob das Kind gerne vorgelesen bekommt (und wenn ja, aus welchem Buch) oder ob es bestimmte Spiele liebt.

Nichts riskieren: Machen Sie Notizen

Babysitter mit KindEin Babysitter kann sehr hilfreich sein, damit sich die Eltern eine Auszeit nehmen können. (Foto by: Syda_Productions / Depositphotos)

Um auf Nummer Sicher zu gehen, sollten einige zentrale Aspekte schriftlich festgehalten werden, damit sie auch im Notfall parat sind und nicht im Eifer des Gefechtes vergessen werden. Dazu gehört unbedingt:

  • die eigene Handynummer
  • aber auch die Nummer des Giftnotrufes und des Kindernotrufes
  • Auch wenn es Ihnen fernliegend erscheinen mag, geben Sie außerdem noch Ihre eigene Anschrift und Festnetznummer an, damit der Babysitter den Notarzt oder andere Hilfe ohne zu zögern an die richtige Stelle delegieren kann.

Es kann außerdem nicht schaden, auch die Nummer eines informierten Nachbarn anzugeben, der im Fall der Fälle kurz nebenan nach dem Rechten sehen kann. Zu diesen Unterlagen und Notizen können Sie auch noch etwas Bargeld legen, falls es ausnahmsweise einmal notwendig wird und der Babysitter nicht in Vorleistung gehen soll.


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