Gesäßstraffung

Hilft kein Training mehr und der Po bleibt schlaff, kann dem durch eine Gesäßstraffung Abhilfe geschafft werden. Bei einer Gesäßstraffung wird überschüssige Haut entfernt, wodurch wieder ein straffer, runder Po entsteht. Bis rund zwei Wochen nach der OP sollte sitzen gemieden werden.

GesäßstraffungEine Gesäßstraffung zählt zu den kompliziertesten Schönheitsoperationen. (Foto by: Syda_Productions / Depositphotos)

Beratung und Behandlungsmethoden

Vor der Gesäßstraffung wird ein eingehendes Gespräch mit Untersuchung zwischen Patient und behandelnden Arzt, einem Facharzt für plastische Chirurgie, geführt. Der Patient erklärt seine Wünsche, Themen wie Krankheiten oder Medikamenteneinnahme werden besprochen, die Risiken abgeklärt und die Kostenfrage.

Zur Vorbereitung auf die OP sei gesagt: Eine eventuelle Gewichtsreduktion hat vor der OP stattzufinden, auf Alkohol und Nikotin verzichtet werden und Medikamente nach Absprache mit dem Arzt abgesetzt werden.

Die Operation

Die Gesäßstraffung findet unter Vollnarkose statt. Vor der OP wird die Schnittlinie mit einem wasserlöslichen Marker angebracht, nach dem der Chirurg sich orientiert. Überschüssiges Gewebe, Haut und Fettgewebe werden entfernt, eventuell findet zusätzlich eine Fettabsaugung statt.

Die nun kleinere Hautfläche wird straff um das Gesäß gelegt und an den Gesäßfalten mit selbstauflösenden Fäden vernäht, kleine Stellen bleiben offen - hier werden Drainageröhrchen eingebracht, um das Wundsekret und Blut ungehindert abfließen lassen zu können. Die Drainageröhrchen werden bald entfernt, die Hautstellen wachsen selbstständig zusammen. Ein spezieller Druckverband und ein Mieder sorgen für de notwendige Stütze. Eine Gesäßstraffung zählt zu den komplizierteren Schönheitsoperationen.

Risiken, Nebenwirkungen und Nachbehandlung

Rund drei Wochen sollte der Patient sich nach der OP Ruhe gönnen. Spannungsgefühle und Schmerzen sind normal, allerdings kann es zu dauerhaften Spannungsgefühlen kommen, wenn zu viel Haut entfernt wurde, was jedoch sehr selten auftritt.

Infektionen zählen zu den allgemeinen Risiken einer Operation und sollten schnell behandelt werden. Weiters zählen zu den Nebenwirkungen:

  • Blutergüsse
  • Rötungen
  • Wundwasser
  • Blutungen

Die Blutung kann sich verstärken und einen zweiten Eingriff nötig machen, wenn der Patient vor der OP Alkohol zu sich genommen hat oder Bluter ist. Ein ästhetisches Ärgernis kann eine gestörte Wundheilung sein, wenn sich übermäßig viele Narben bilden. Darum ist es auch notwendig, nach dem Eingriff keinen Druck auf die Operationsnarben auszuüben, sprich keinen Sport oder ein Zuviel an körperlichen Tätigkeiten wie auch dauerndes Sitzen.

Darum sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt: Es ist unbedingt erforderlich, sich an die vom Arzt verordneten Verhaltensregeln zu halten. Sehr selten können bei dem Eingriff Nervenstränge verletzt werden, was ein dauerhaftes Taubheitsgefühl oder Schmerzen nach sich ziehen kann.

Die Kosten einer Gesäßstraffung

Je nach Umfang der Operation, aber auch den Angeboten der Schönheitskliniken liegt der Gesamtpreis (inkl. Aufenthalt, Beratungsgespräch, Nachsorge, etc.) zwischen rund 3.500 und 6.000 Euro. In sehr seltenen Fällen übernehmen die Krankenkassen Teilkosten, aber da es sich hier um ein rein ästhetisches, im Grunde nicht wirklich offensichtliches Problem handelt, ist eher nicht damit zu rechnen. Ein persönliches Gespräch bei der jeweiligen Kasse ist aber immer zu empfehlen.

Fazit

Beratungsgespräch über GesäßstraffungWer sich für eine Gesäßstraffung entscheidet, sollte unbedingt einige Punkte beachten. (Foto by: undrey / Depositphotos)

Der Po ist ein sensibles Thema, insbesondere bei Frauen. Hilft Sport und Ernährung nichts, um den Po schön straff und rund zu halten, entscheiden sich viele für eine Gesäßstraffung. Dieser Eingriff ist relativ kompliziert und auch mit hohen Kosten verbunden.

Damit das Ergebnis zufriedenstellend wird, gilt es ein paar Dinge unbedingt zu beachten:

  • die Wahl eines kompetenten, erfahrenen plastischen Chirurgen
  • ein intensives Beratungsgespräch
  • eine gute Vorbereitung auf den Eingriff
  • eine konsequente Nachsorge

Plastische Chirurgen müssen eine lange Ausbildung absolvieren, um Schönheitsoperationen durchführen zu können. Alle Ärzte (eine Liste aller in Österreich praktizierenden Ärzte befindet sich auf unserem Gesundheitsportal) können ihren Patienten seriöse Anlaufstellen vermitteln. Informationen bekommt man vorab in den Schönheitskliniken. Die Wahl des Arztes ist wichtig, es handelt sich bei einer Gesäßstraffung nicht nur um einen komplizierten Eingriff der Kompetenz erfordert, auch das Vertrauen spielt eine große Rolle.


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