Das hilft gegen Schwitzen!

Niemand will unangenehm riechen. Egal ob nach dem Sport, oder davor. Es lässt sich nicht vollständig vermeiden, da es ein wichtiger Prozess unseres Körpers ist, um diesen gesund zuhalten. Aber man kann sehr wohl etwas gegen den üblen Geruch und einen zu starken Schweißausbruch unternehmen. Da gibt es weitaus mehr, als nur die herkömmlichen Deodorants zu verwenden. Hier einige Tipps, was man dagegen tun kann.

Sowohl im Geruch, als auch äußerlich, kann übermäßges Schwitzen sehr peinlich sein.Sowohl im Geruch, als auch äußerlich, kann übermäßges Schwitzen sehr peinlich sein. (Foto by: ryanking999 / Depositphotos)

Spezielle Antitranspirante

Das herkömmliche Deodorant kann zwar manchmal helfen den Geruch zu neutralisieren, aber weniger Schwitzen wird man dadurch nicht.

Antritranspirante jedoch können sowohl den Geruch neutralisieren, als auch den übermäßigen Schweißausbruch abdecken. Es könnte also helfen den Komfort etwas zu steigern.

Wichtig ist das korrekte Auftragen der Antitranspirante. Daher sollte man folgende Punkte beachten:

Nur auf trockener und sauberer Haut auftragen

Man kann das Antitranspirant am besten nachts auftragen. Nach einem Bad, oder einer Dusche, wenn der Körper gut abgekühlt ist, wirkt der Effekt über längere Zeit am Besten.

Achselhaare sollten rasiert werden. Die Haare können nämlich das Antitranspirant blockieren und so die Wirkung mindern. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Achseln nicht zu frisch rasiert sind, um die Haut durch das Antitranspirant nicht zu irritieren.

Zeit zum Einwirken lassen.

Es kann manchmal bis zu vier Tage dauern, bis das Antitranspirant seinen besten Effekt zeigt.

Die Wirkung kommt durch die niedrig dosierten Alluminiumsalze im Antitranspirant. Diese können den Schweißfluff um bis zu 70 % verringern. Das geschieht durch eine vorrübergehende Verschließung der Drüsengänge. Jedoch steht Aluminium schon länger in Verdacht ein Auslöser für Brustkrebs zu sein.

Die Frage steht schon seit längerem im Raum und viele Leute sind bereits beunruhigt über den herkömlichen Inhaltsstoff. Ob die Vorsicht gerechtfertigt ist, kann leider noch nicht über wissenschaftliche Belege festgestellt werden. Es fehlt hierbei an einer Langzeitstudie zu diesem Problem.

Zwischen Duschen und Anziehen warten

Nach der Dusche, oder einem Bad, sollten einige Minuten vergehen, ehe man sich in die Alltagskleidung wird. Das ist besonders dann wichtig, wenn man sich heiß duscht oder in einem Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit befindet. Den Körper abkühlen zu lassen, bevor man Kleidung anzieht, kann helfen die Schweißproduktion zu verringern.

Achseln rasieren

Das Rasieren der Achseln könnte helfen exzessives Schwitzen zu mindern. Haare halten Feuchtigkeit und die Achselhaare sind da keine Ausnahme. Wenn man bereits unter starkem Schweißausbruch leidet, ist eine Rasur hier unvermeidbar. Es hilft vorallem sehr gegen starken Körpergeruch.

Vermeidung von schweißtreibendem Essen

Eine Diät kann Einfluss darauf nehmen wie viel man schwitzt. Manche Lebensmittel können im Körper eine höhere Schweißproduktion als andere auslösen. Eine mögliche Option gegen übermäßiges Schwitzen wäre also in einer Umstellung der Ernährung.

Essen mit einem geringen Ballaststoffgehalt zwingen das Verdaaungsystem zu mehr Anstrengung um die Nahrung aufzuspalten.

Auch eine sehr salzhaltige Ernährung kann vermehrt zu Schweißausbrüchen führen, da das Salz durch übermäßiges Schwitzen und durch den Urin wieder aus dem Körper raus muss. Ebenso ist es mit fetthaltigem Essen.

Diese Lebensmittel können zu einer verstärkten Schweißproduktion führen:

  • Fertigessen
  • Alkohol und Bier
  • Knoblauch und Zwiebeln
  • Essen mit einem hohen Fettanteil
  • Koffein
  • Scharfes und Würziges
  • Eiscreme

Nahrung, welche den Schweiß reduziert:

Regelmäßiges trinken hilft dem Körper die richtige Temperatur zu bewahren und nicht zu schnell aufzuheizen.

Die richtige Kleidung tragen

Von knapper Kleidung wird eher abgeraten. Besonders jene, die unter den Armen falsch oder zu eng geschnitten ist.

Stattdessen wird epmfohlen atmungsaktive Kleidung zu tragen, oder welche, die weiter geschnitten wurde. So kann der Körper kühl bleiben und das Bedürfnis zum Schwitzen wird gemindert.

Verzicht auf Koffein

Koffein stimuliert das Nervensystem und steigert so die Schweißproduktion. Es erhöht auch den Blutdruck und die Herzfrequenz und treibt so den Schweiß förmlich aus dem Körper heraus.

Heißer Kaffee verstärkt den Effekt nochmals um ein vielfaches, da es zusätzlich die Körpertemparatur anhebt. Es wird empfohlen den Genuss von heißem Kaffee zu verringern, oder gänzlich damit aufzuhören.

Das Rauchen aufgeben

Hier gäbe es also einen weiteren Grund mit dem Rauchen aufzuhören.

Ähnlich dem Koffein, steigert auch das Nikotin die Körpertemperatur, sowie den Blutdruck und treibt schließlich den Schweiß heraus.


Bewertung: Ø 5,0 (1 Stimme)

Autor: Lisa Maria Pichler
Infos zum Autor: Redakteurin bei fitundgesund.at
Erstellt am: 28.10.2019
Überarbeitet am: 08.11.2019

Quellen:

Gesundheitsportal https://www.medizin-transparent.at/brustkrebs-durch-deos (Abruf: 25.10.2019)

Gesundheitsportal https://www.healthline.com/health/how-to-stop-sweating-armpits#bottomline(Abruf: 25.10.2019)

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