Composite Breast Augmentation

Doz. Dr. Huemer gehört zu den führenden Plastischen Chirurgen in Österreich. Er ist Verfechter von möglichst schonenden Therapieansätzen in der Plastischen Chirurgie. In diesem Beitrag klärt er über neue Methoden der Brustvergrößerung auf.

Doz. Dr. Huemer und sein Team Die neue und natürliche Behandlungskonzept PJURE Breast wurde von Doz. Dr. Huemer entwickelt. (Foto by: Tom Mesic)

Schnell-Übersicht

  • Wer ist dafür zuständig?
    Für diese Operation braucht es einen darin geschulten Chirugen/ oder Chirurgin.

  • Wie wird es behandelt?
    Bei dieser neuen Variante zur Brustvergrößerung wird meist ein rundes Brustimplantat verwendet. Auch Eigenfett wird hierbei angewendet, für ein natürlicheres Ergebnis.

  • Gibt es Risiken?
    Wie bei allen chirurgischen Eingriffen kann es auch hier zu Komplikationen kommen. Genauere Risiken müssen mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

  • Welche Kosten fallen an?
    Bei dieser Methode können Kosten um die 7.000€ anfallen.

Behandlungsmethoden

Die Nachfrage im Bereich der ästhetischen Chirurgie ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Ein relativ neuer Trend in der Brustchirurgie ist die Composite Breast Augmentation.

Man möchte sich bei dieser relativ neuen Variante der Brustvergrößerung jeweils die Vorteile der beiden erprobten Methoden – Implantat Vergrößerung und Eigenfettvergrößerung – zu Nutze machen, um ein noch besseres, haltbareres und natürlicheres Ergebnis bei der Brustvergrößerung zu erzielen.

Bei der Composite Breast Augmentation verwendet man in der Regel ein rundes Brustimplantat, welches vor den Muskel gelegt wird. Damit kommt es zu einer maximalen Schonung des Muskels mit weniger Schmerzen nach der Operation. Das Eigenfett wird dann vor allem um die Ränder des rundes Implantates injiziert, um ein sehr natürliches Ergebnis zu erzielen und die Sicht- und Tastbarkeit des Implantates zu minimieren.

Die neuen Methoden sollen vor allem die Nachteile der herkömmlichen Brustvergrößerung verringern. Wenn jemand eine nur geringere Vergrößerung möchte und dabei viel Wert auf Natürlichkeit legt, ist Pjure Breast, d.h. die Eigenfettbrustvergrößerung, die ideale Methode. Es wird kein Fremdkörper eingesetzt und außerdem kommt es durch die notwendige Fettabsaugung zu einer Körperformung. Wenn man doch etwas mehr Volumen möchte, kann man die Eigenfettbrustvergrößerung mit einem Implantat kombinieren – Pjure Breast Composite™.

Ordination Doz. Dr. Huemer In der Privatordination von Doz. Dr. Huemer wird viel Wert auf eine ausführliche Beratung gelegt.

Haltungsdauer

Das Ergebnis ist prinzipiell sehr lange haltbar. Man muss jedoch unterscheiden zwischen dem Eigenfett und dem Brustimplantat:

  • Während beim Eigenfett anfänglich noch einiges an Schwellung und Fett abgebaut wird, bleibt der Anteil, der nach etwa 3-4 Monaten übrig ist im Wesentlichen bestehen.
  • Beim Implantat gibt es zwar auch am Anfang eine operationsbedingte Schwellung, jedoch bleibt das Volumen dann in weiterer Folge konstant. Es kann hier allerdings  aufgrund einer Körperreaktion auf das Implantat – sprich einer Narbenbildung – nach vielen Jahren zu einer eventuellen Korrekturoperation kommen.

Mögliche Komplikationen und Risiken

Prinzipiell muss sich die Patientin über die Tragweite eines solchen Eingriffs im Klaren sein. Der Gang zum Chirurgen ist nicht vergleichbar mit einem Friseurbesuch. Die Auswahl des richtigen Chirurgen ist entscheidend für das Ergebnis. Idealerweise konsultiert man mehrere Ärzte, um sich dann für den zu entscheiden mit der meisten Erfahrung auf diesem Gebiet und wo vor allem die Chemie stimmt. Jede Operation hat Risiken, wobei jedoch eine Brustoperation in sicheren und erfahrenen Händen eine sehr risikoarme Operation ist.

Kosten

Da es sich hierbei um die aufwendigste Variante der Brustvergrößerung handelt, fallen hier Kosten von etwa 7.000€ an.

Doz. Dr. Huemer Dozent Dr. Georg M. Huemer ist Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie in Linz und Wels.


Bewertung: Ø 4,6 (27 Stimmen)

Autor: Doz. Dr. Georg M. Huemer
Infos zum Autor: Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Erstellt am: 23.06.2016
Überarbeitet am: 01.10.2020

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