Beziehungsratgeber

Gäbe es ein Kochbuch mit lauter Rezepten für eine glückliche, endlose Beziehung – es wäre mit Sicherheit ein Bestseller. Dabei definiert jeder Mensch sein persönliches Glück anders, und auch die Wege, es zu finden, sind sehr unterschiedlich.

Glückliche BeziehungDas Miteinander ist in einer Beziehung das Wichtigste. (Foto by: dasha11 / Depositphotos)

Beziehung eingehen?

Nach der ersten Verliebtheit geht man getrennte Wege oder eine Beziehung ein. In einer Beziehung prallen zwei Welten aufeinander, die nun irgendwie eine Einheit oder zumindest eine Schnittmenge bilden sollen. Gleich und Gleich gesellt sich gern, oder Gegensätze ziehen sich an: egal, unter welches Motto eine Partnerschaft fällt, das Miteinander ist das wichtigste.

In vielen Beziehungen wird darum gekämpft, wer der Stärkere ist. Das ist Quatsch und eine unnötige Belastung. Beide Partner haben Schwächen, die vom anderen durch dessen Stärken ausgeglichen werden können und sollten. Die Ausnutzung der Schwächen des Partners zum eigenen Vorteil hat in einer Beziehung nichts verloren.

Toleranz

Toleranz ist ein wichtiger Teil in einer Beziehung. Viele Macken stellen sich erst nach und nach heraus, bei beiden. Wenn einer möchte, dass seine Eigenheiten akzeptiert werden, so sollte er auch die des Partners tolerieren. Hausarbeit ist lästig und nötig. Die Aufteilung dieser sollte nach den jeweiligen Vorlieben erfolgen. Wenn ein Partner lieber bügelt als Geschirr spült, sollte er das tun. Aufgaben, die beide nicht mögen, erledigt man einfach abwechselnd.

Partner Freiheit geben

Dem Partner die Freiheit zu lassen, seinen Hobbys nachzugehen, ist sehr wichtig. Er bringt das Hobby mit in die Beziehung, es ist also nichts, von dem man erst spät erfährt. Jammern, dass man allein gelassen wird, ist fehl am Platz.

Stattdessen kann die partnerfreie Zeit für das eigene Vergnügen genutzt werden. Auch gibt es die Möglichkeit, dass man selbst Interesse entwickelt und den Partner begleitet und unterstützt.

Erfüllte LiebeAuch in einer Beziehung definiert jeder Mensch sein persönliches Glück anders. (Foto by: gstockstudio / Depositphotos)

Männer brauchen Männerabende, und Frauen brauchen Frauenabende. Aller Wahrscheinlichkeit nach passiert bei beiden genau das Gleiche: Es wird gelacht, getrunken, gegessen, getanzt und gelästert, mit Vorliebe über das andere Geschlecht. Sich darüber Gedanken zu machen, ist völlig überflüssig.

Zuhören und Akzeptieren

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Das gilt auch für Beziehungen. Nicht nur, wenn man etwas ausgefressen hat, zu Anlässen wie Weihnachten oder persönliche Feiertage, sondern einfach so zwischendurch kommen Aufmerksamkeiten gut an. Es zeigt dem Partner, dass man ihn gedacht hat.

Wenn man in normalen Gesprächen gut zuhört, dann stellt man fest, dass oft kleine Wünsche geäußert werden. Diese kann man zu jeder Zeit erfüllen, ohne dass es einen Anlass gibt.

Mit dem richtigen Ohr zu hören, ist sehr wichtig. Sagt ein Partner: “Der Aschenbecher ist voll.“, so ist dies kein Zeichen für den anderen, aufzuspringen und den Aschenbecher zu leeren, sondern die schlichte Feststellung einer Tatsache.


Bewertung: Ø 5,0 (4 Stimmen)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

User Kommentare