Schlaf-Rhythmus für Babys

Junge Mütter sind oft unsicher, ob Babys einen festen Rhtyhmus brauchen oder ob man den Alltag einfach "laufen lassen" sollte. Studien haben aber mehrfach ergeben, dass ein fester Schlaf-Rhtythmus Babys hilft, sich in der Welt zurechtzufinden und auch tagsüber ruhiger und gefestiger zu sein. Das Hinarbeiten auf einen festen Rhythmus wird also dringend empfohlen.

Baby schläftRituale und ein geregelter Tagesablauf helfen dem Baby einen Schlafrhythmus zu finden. (Foto by: Kobyakov / Depositphotos)

Babys müssen die Nacht erst kennenlernen

Ein Neugeborenes kennt unsere Unterscheidung von Tag und Nacht nicht. Man geht zwar davon aus, dass ab dem siebten Monat bereits im Mutterleib Hell und Dunkel unterschieden werden können. Da aber nur 1-2% des Lichtes noch im Bauchinneren ankommt, hat das Baby vor der Geburt keine wirkliche Vorstellung von Hell und Dunkel. Es kennt damit auch nicht den Begriff der Nacht.

Ein Baby will dann schlafen, wenn es müde ist. Neugeborene schlafen in der ersten Zeit noch sehr viel, sind dafür aber auch gerne einmal nachts wach. Die Umstellung auf einen geregelten Tag-Nacht-Hell-Dunkel-Rhythmus müssen alle Babys erst neu lernen. Die Eltern können ihr Kind dabei unterstützen, indem sie sanft auf einen bestimmten Rhythmus hinarbeiten.

Die Vorteile eines festen Rhythmus´beim Schlafen

Einschlafprobleme und nächtliches Geschrei kennen fast alle Mütter. Auch wenn manche Babys ruhiger als andere sind, so müssen sie doch alle erst lernen, nachts durchzuschlafen.

Nächtliches Stillen

Dass Babys am Anfang auch oft nachts weinen, hat auch den Grund, dass sie Hunger haben und ihre Milch brauchen. Hier wäre es Quälerei, das Kind weinen zu lassen, denn es braucht Nahrung, um zu wachsen. Dennoch kann man auch beim nächtlichen Stillen versuchen, den natürlichen Hell-Dunkel-Rhythmus unseres Alltags beizubehalten. Es empfiehlt sich, beim nächtlichen Stillen möglichst wenig Licht anzumachen, auch nur leise mit dem Baby zu sprechen und keine Spiele wie tagsüber anzufangen. So nimmt das Baby durchaus auch unbewusst wahr, dass es nun Nacht und somit Schlafenszeit ist.

Rituale

Neugeborenes BabyNeugeborene und Babys müssen erst einen Wach-Schlaf-Rhythmus finden. (Foto by: Hannamariah / Depositphotos)

Auch tagsüber kann man viel für einen festen Rhythmus tun: Ein Morgenritual sollte es genauso geben wie ein Ritual vor dem Schlafengehen. Diese Rituale zeigen dem Baby schon bald, dass es nun Zeit für etwas Bestimmtes ist.

Auch sollte man gerade bei nachts sehr aktiven Babys darauf achten, dass diese tagsüber nicht zuviel schlafen und somit nachts schlicht übermäßig ausgeruht sind. Hilfreich für einen festen Rhtyhmus kann es auch sein, dass Baby nochmals kurz zu wecken und zu stillen, bevor man selbst schlafengeht. So ist es nicht mehr hungrig und wird nicht vom Magenknurren geweckt.

Ein fester Rhtyhmus hilft den Babys sehr, sich auf unsere Welt einzustellen und sich im Alltag sicher zu fühlen. Ein Baby, welches sich sicher fühlt, ist ruhiger, ausgeglichener und das sorgt auch für Erleichterung bei den Eltern!


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