Top 10 der häufigsten Beziehungskiller

Ist der Traumpartner gefunden und folgt der ersten großen Verliebtheit der Alltag, muss sich die Beziehung bewähren. Wer jetzt nicht aufpasst, läuft Gefahr, sein Glück zu verspielen, denn einige Verhaltensweisen sind wahre Beziehungskiller.

BeziehungskillerMehr als jede dritte Ehe in Österreich wird geschieden. (Foto by: Wavebreakmedia / Depositphotos)

Solche Beziehungskiller eignen sich keineswegs zur Festigung der Beziehungen, sondern treiben den Partner von uns weg. Auch in langjährigen Partnerschaften können scheinbar unüberwindbare Probleme auftauchen, die jeden vor neue Herausforderungen stellen. Immerhin wird mehr als jede dritte Ehe geschieden.

Es scheint eine echte Herausforderung zu sein, die Beziehung lebendig zu halten und zu festigen. Die Frage ist, nimmt man die Herausforderung an oder sind die Konflikte unüberbrückbar?

Die häufigsten Gründe, warum Beziehungen scheitern

1. Zu wenig Zeit für die Liebe

Haben die Partner zu wenig Zeit füreinander, werden sie beruflich oder durch Hobbys zu stark eingespannt, hält das keine Beziehung auf Dauer aus. Wer sich kaum noch sieht, hat sich immer weniger zu sagen.

Zeit füreinander zu finden und auch einmal Kompromisse zu schließen sind die Saat, für eine funktionierende Beziehung. Ansonsten stellt sich bald völlige Leere ein.

2. Beruflicher Stress

Stress am Arbeitsplatz ist extrem belastend, denn es ist fast unmöglich, die Schwierigkeiten aus der Firma vor der eigenen Haustür zu lassen. Viele Überstunden und die Angst um den Arbeitsplatz gehen häufig Hand in Hand und es gibt kaum ein Mittel dagegen. Hier müssen beide Partner sehr nachsichtig sein. Gegebenenfalls sollte man ein Stellenwechsel in Betracht ziehen.

3. Mangelnde Lust auf Sex

Sexuelle LustlosigkeitIn einer Partnerschaft ist es wichtig, über die Gründe für mangelnde Lust auf Sex zu reden. (Foto by: Maridav / Depositphotos)

Mangelndes sexuelles Interesse kann viele Ursachen haben, ist aber einer der häufigsten Gründe, warum sich Paare trennen. Schon bei den ersten Anzeichen sollten sich Paare Hilfe holen. Auch beruflicher Stress ist ein Grund, warum sich der Partner vermeintlich abwendet und weniger Lust verspürt.

4. Räumliche Trennung

Fernbeziehungen drohen an der räumlichen Distanz zu scheitern. Diese Beziehungsform kommt zwar häufig vor, ist aber sehr anfällig. Trotz Traumjob mit gutem Verdienst sind getrennte Lebensmittelpunkte in anderen Städten keine dauerhafte Lösung.

Irgendwann sollte sich einer entscheiden, mit dem Partner Tisch und Bett zu teilen. Eine Wochenendbeziehung kostet immens viel Fahrzeit und ist außerdem teuer.

5. Finanzielle Sorgen

Finanzielle Sorgen sind die Nagelprobe für jede Beziehung. Die dauerhafte Angst um die finanzielle Sicherheit macht mürbe, ist ein Stressfaktor und führt zu Streit. Das belastet beide Seiten. Schulden zur Finanzierung eines Hobbys, das auf Unverständnis des Partners stößt, haben besonders gravierende Auswirkungen.

Auch abweichende Vorstellungen darüber, wie das Geld ausgegeben wird, stellen keine gemeinsame Basis dar.

6. Egoismus

Egoismus ist ein großes Thema in jeder Beziehung. Wer sich nur auf sich selbst, seine Hobbys, seinen Beruf seine eigenen Freunde konzentriert, demonstriert damit wenig Interesse an echter Partnerschaft.

Paare müssen gemeinsame Oasen im Alltag schaffen, an denen sie sich nur dem Partner und der Gemeinsamkeit widmen. Egoistische Bedürfnisse nach Selbstverwirklichung sollten ernsthaft überdacht werden, denn sie führen oft genug zur Trennung.

7. Rollenverteilung in einer Beziehung

Die Rollenverteilung in der Beziehung ist immer wieder Streitpunkt. Im Laufe der Jahre können sich die anfangs festgelegten Rollen durchaus verändern, beispielsweise durch Arbeitslosigkeit oder Familienzuwachs.

Beide Seiten müssen flexibel sein und jeder sollte so viele Aufgaben übernehmen, dass sich der Partner gerecht behandelt fühlt. Frauen fühlen sich in punkto Hausarbeit häufig alleingelassen und erfahren viel zu wenig Anerkennung. Wenn der Mann nicht tatkräftig mithilft, sollte er zumindest Wertschätzung für ihre Arbeit an den Tag legen.

8. Streit um Kleinigkeiten

StreitIn einer Beziehung wird meist wegen Kleinigkeiten gestritten. (Foto by: IuriiSokolov / Depositphotos)

Alltagsstreitigkeiten sind sehr belastend und müssten nicht sein. Streit um Kleinigkeiten zermürbt, macht aggressiv und man dreht sich letztendlich nur im Kreis. In der Regel liegen diesem oberflächlichen Konflikt andere Ursachen zu Grunde. Aufbrausende Kritik an Kleinigkeiten überdeckt meinst nur eine starke Unzufriedenheit über etwas Wesentliches in der Beziehung. Das kann schlechter Sex, eine eingebildete Affäre oder Überforderung sein.

9. Neue Herausforderungen als Patchworkfamilie

Leider sind Kinder aus einer früheren Beziehung häufig Anlass für Auseinandersetzungen. Es ist nicht einfach, eine Patchwork-Familie zu festigen und zusammenzuhalten. Es bedarf jeder Menge Toleranz, Arbeit und permanenter Kompromissbereitschaft. Damit alle in Frieden miteinander leben können, muss auch mögliche Eifersucht auf die Kinder näher beleuchtet werden. Kommt es mehrmals die Woche zu Auseinandersetzungen, ist die Hilfe eines Familientherapeuten sinnvoll.

10. Fremdgehen und Seitensprung

Last but not least, ein typischer Trennungsgrund ist eine Affäre oder Seitensprung des Partners.


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