Bin ich bereit für ein Kind?

Die Entscheidung für ein Kind gehört zu den einschneidendsten Veränderungen im Leben. Deshalb ist es kein Wunder, dass viele Frauen zwischen dem Wunsch nach einem Kind und der Angst vor den Konsequenzen dieser Entscheidung hin- und hergerissen sind.

Glückliche Mutter mit BabyViele Frauen fühlen sich mit ihrem Kinderwunsch hin- und hergerissen. (Foto by: vadimphoto1@gmail.com / Depositphotos)

Eigener Kinderwunsch oder Druck von anderen?

Irgendwann erlebt jede Frau, dass die Anzahl der Eltern im Freundes- und Bekanntenkreis ansteigt. Spätestens dann stellt sich oft die Frage nach einem eigenen Kind. Manchmal wird diese Frage auch von Freunden und Familie, manchmal auch vom Partner gestellt, besonders, wenn die 30 schon überschritten wurde.

Daher ist es wichtig, sich beim Gedanken an die Kinderfrage darüber klar zu werden, welche Rolle dabei äußere Einflüsse spielen, wie der Wunsch der eigenen Eltern nach einem Enkelkind. Oder ob eigene Ängste, beispielsweise die Angst vor Einsamkeit im Alter, in der Überlegung ein Kind zu bekommen, resultieren.

Ein Kind – Bereicherung oder Belastung?

Ein Kind stellt nicht nur eine Bereicherung des Lebens, sondern meistens auch eine Belastung in finanzieller und beruflicher Hinsicht dar. Kind und Berufstätigkeit unter einen Hut zu bringen ist leider auch heute noch für viele Frauen eine große Herausforderung.

Bei vielen Eltern müssen die Ausgaben für das Kind von einem reduzierten Haushaltseinkommen aufgefangen werden, deshalb sollten sich beide Partner darüber einig sein, dass sie dies gern in Kauf nehmen wollen.

Schwangere FrauDie Entscheidung für ein Kind gehört zu den einschneidendsten Veränderungen im Leben. (Foto by: Rohappy / Depositphotos)

Zusätzlich ist für viele Paare die Ankunft eines Babys trotz des ganzen Babyglücks auch mit Belastungen in der Partnerschaft verbunden. Die frischgebackenen Eltern müssen sich an die Änderung ihres Tagesablaufs gewöhnen, was gerade in Verbindung mit schlafarmen Nächten nicht einfach ist.

Oft fühlt der Vater sich durch die innige Beziehung zwischen Mutter und Kind ausgeschlossen und reagiert enttäuscht. Deshalb sollte man sich gut überlegen, ob die eigene Beziehung stabil genug ist. Oder auch, ob man sich vorstellen kann, ein Leben als alleinerziehende Mutter zu bewältigen.

Vorsicht vor übertriebenem Perfektionismus!

Man sollte aber immer auch bedenken, dass es nie den idealen Zeitpunkt für ein Kind gibt. Gerade wenn das Herz „ja“ der Verstand aber „nein“ sagt, sollte man sich überlegen, ob es nicht vielleicht eher die eigenen Vorstellungen über die perfekte Mutter sind, die von der Realisierung des Kinderwunsches abhalten.

Obwohl ein Kind große Ansprüche in Bezug auf Zeit und Zuwendung stellt, heißt es noch lange nicht, dass die Mutter auf ein eigenes Leben verzichten und ihre eigenen Bedürfnisse immer zurückstellen muss. Vieles lässt sich durch gute Kombination hinkriegen:

  • gute Organisation
  • Improvisationsvermögen
  • vor allem Gelassenheit

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