Das Kind kommt in die Schule

Bildung nimmt in der heutigen Zeit einen immer größeren Stellenwert ein. Gleichzeitig werden Schulzeiten verkürzt, Stunden gestrichen, aber die Anforderungen immer höher. Da kommt es immer häufiger vor, dass Eltern zum Nachhilfelehrer auserkoren werden, um dem Kind den nötigen Wissenstand nahe zu bringen.

Junge geht in die SchuleMit dem Schulbeginn verändert sich das Leben des Kindes und seiner Familie. (Foto by: olesiabilkei / Depositphotos)

Stress für Kind und Eltern

Wenn das Kind in die Schule kommt, beginnt für viele Eltern, meistens die Mütter ein stressigerer Alltag. In den ersten beiden Schuljahren hält sich das Pensum von Unterrichtsstoff und Hausaufgaben zwar noch im Rahmen und lässt sich von dem Kind selbst gut bewältigen lässt. Doch bereits im zweiten Schuljahr kristallisieren sich bei dem einen oder anderen Kind Schwächen in bestimmten Bereichen heraus, die von der Schule nicht aufgefangen werden können, weil nicht die Zeit dafür ist, den Stoff immer und immer wieder zu wiederholen.

Mit Kindern üben

Da bleibt den Eltern nichts anderes übrig, als dem Kind unter die Arme zu greifen. In den ersten Jahren funktioniert das auch noch ganz gut in Eigenregie. In Büchern, Übungsblöcken und auch im Internet finden sich Vorlagen für Übungen und Tests in allen nötigen Fächern, so dass die Eltern sich noch nicht einmal Aufgabenstellungen selbst überlegen, sondern diese hinterher nur noch kontrollieren müssen.

Am besten ist es, wenn das Kind zu einer festgelegten Zeit am Tag lernt, und das jeden Tag. Das zusätzliche Lernen muss nicht unbedingt im Anschluss an die Hausaufgaben stattfinden, denn schließlich brauchen Kinder auch Zeit, sich mit Freunden zu treffen, Sport zu treiben oder einfach nur Abstand vom Schulalltag zu gewinnen. Wenn die Hausaufgaben nach dem Mittagessen erledigt werden, sollte bis zum Abendessen erst einmal Pause sein. Nach dem Abendessen ist eine Übungseinheit von nicht weniger als einer halben Stunde ideal.

SchulkindBildung nimmt in der heutigen Zeit einen immer größeren Stellenwert ein. (Foto by: fotomircea / Depositphotos)

Nicht zum Lernen angetrieben werden sollten die Kinder allerdings an den Wochenenden und in den Ferien. Viele Eltern nutzen die Ferien, um Wissenslücken bei ihrem Kind zu füllen. Die Ferien dienen allerdings der Erholung. Bestenfalls kann in der letzten Woche vor dem Ferienende begonnen werden, den wichtigsten Stoff zu wiederholen, damit der Unterrichtsbeginn nach den Ferien stressfreier verläuft.

Professionelle Nachhilfe

Bei Kindern, die sich sehr gegen das Lernen mit den Eltern sträuben oder für Fächer, die den Eltern selbst nicht so besonders liegen, kann die Inanspruchnahme einer professionellen Nachhilfe sinnvoll sein. Zwar ist das mit finanziellen Belastungen verbunden, denn eine Nachhilfe kostet im Monat rund 100 Euro, dafür ersparen sich die Eltern den ständigen Kampf mit ihrem unmotivierten Kind und nehmen damit sehr viel Druck aus der Eltern-Kind-Beziehung. Überdies können die meisten Eltern nicht so viel leisten, wie das bei einer spezialisierten Nachhilfe der Fall ist. Letztendlich ist die Nachhilfe eine gute Investition in die Zukunft des Kindes.


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