Frühgeburt oder Kaiserschnitt

Wenn sich ein Frühchen ankündigt, muss die Mutter schnell entscheiden, ob sie lieber eine Frühgeburt oder einen Kaiserschnitt wagen will. Über dieses wichtige Thema sollten sich alle Frauen Gedanken machen, damit sie im Ernstfall eine bewusste Entscheidung treffen können.

Geburt FrühchenJeder Mutter ist es anzuraten bei einer Geburt den Rat der Ärzte zu befolgen. (Foto by: SimpleFoto / Depositphotos)

Die Frühgeburt

Eine Frühgeburt stellt immer ein gewisses Risiko dar. Das Frühchen ist noch nicht so weit, dass es auf die Welt kommen kann, die Neugeborenes gerne sofort in den Arm nehmen, was für beide wichtig ist, doch bei einer Frühgeburt ist das oft nicht oder nur kurz möglich.

Eine Frühgeburt bedeutet aber auch, dass die Mutter immerhin die Erfahrung der Geburt machen kann - eine Gelegenheit, die sie nicht wieder bekommt, wenn sie kein weiteres Kind möchte. Sofern die Ärzte das Risiko für das Frühchen also nicht als unverantwortlich hoch einschätzen, kann sich die Mutter durchaus für eine natürliche Geburt entscheiden, um das Erlebnis nicht zu verpassen.

Der Kaiserschnitt

Der Kaiserschnitt ist zwar nie einfach, kann aber einem Frühchen das Leben retten. Viele Mütter entscheiden sich im Ernstfall für einen Kaiserschnitt, da sie lieber nicht mitbekommen möchten, wie die Ärzte um ihr Frühchen kämpfen und wie schwer diesem die frühe Geburt fällt.

Eine Frühgeburt ist nie ein angenehmes Ereignis, sodass sie gerne die Gelegenheit nutzen, sie hinter sich zu bringen, ohne selbst allzu sehr darunter zu leiden. Für den Körper der Mutter stellt natürlich auch der Kaiserschnitt eine Belastung dar, völlig ohne jede Schwierigkeit kann man nun einmal kein Kind auf die Welt bringen - doch im Vergleich zu einer Frühgeburt kann der Kaiserschnitt dennoch die angenehmere, sinnvolle und risikofreiere Alternative sein.

Frühchen Geburt KaiserschnittEin Kaiserschnitt kann einem Frühchen das Leben retten. (Foto by: khunaspix / Depositphotos)

Auf die Ärzte hören

Letztendlich sollte die werdende Mutter auf die behandelnden Ärzte und das Pflegepersonal hören, wenn sie in die Situation kommt, dass sich eine Frühgeburt ankündigt. Auf diese Weise kann sie sich sicher sein, dass sie keine falsche Entscheidung trifft. Meist hat man die Gelegenheit, zumindest kurz mit den Ärzten darüber zu sprechen, was man möchte und was nicht. Sie werden dann nach einer Lösung suchen, die immerhin zufriedenstellend und möglichst angenehm ist.

Werdende Mütter brauchen keine Angst davor zu haben, dass eine Geburtsmethode sie stärker mitnimmt, als sie gedacht hatten: Sie können nach der Frühgeburt oder dem Kaiserschnitt psychologisch betreut werden und bekommen dabei die Gelegenheit, schlimme Eindrücke zu verarbeiten.


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