Dauerhafte Haarentfernung

Rasierer, Epilierer und Enthaarungscremes sind meist die erste Wahl, wenn man lästige Härchen möglichst schnell loswerden möchte. Leider zeigen sich bereits nach spätestens vier Wochen die ersten Stoppeln und man muss erneut epilieren. Rasieren ist noch weniger effizient; hier hält die glatte Haut nur ein bis drei Tage. Um seine Härchen für einen längeren Zeitraum loszuwerden, empfiehlt sich die dauerhafte Haarentfernung.

Dauerhafte HaarentfernungUm Härchen für längere Zeit loszuwerden, eignet sich eine dauerhafte Haarentfernung. (Foto by: olinchuk / Depositphotos)

An den unterschiedlichsten Körperstellen werden Haarentfernungsverfahren angewendet. Ob Brust- oder Rückenhaare beim Mann, Achsel- oder Beinhaare bei der Frau, oder Haare im Intimbereich – die lästigen Haare können abrasiert, epiliert, gewachst, oder mit Haarentfernungscremes oder Lasertechnik dauerhaft entfernt werden.

Wurde dieses früher nur in professionellen Studios angeboten, gibt es auch diese Methode mittlerweile schon für den Hausgebrauch. Eine der neuesten Methoden ist das sogenannte Sugaring. Diese aus den USA stammende Methode soll den unliebsamen Härchen mit Zucker zu Leibe rücken und deutlich schonender als das Waxing sein.

Oft wird in Kosmetikstudios dem ungeliebten Haarwuchs entgegengetreten, gute Studios sind auch empfehlenswert. Denn in einem professionellen Kosmetikstudio werden tatsächlich alle Haare wie gewünscht entfernt. Die Kosten relativieren sich schnell, denn die Haarentfernung ist im Studio zumeist gründlicher, man muss auch seltener wiederkommen. Die gilt insbesondere für die Intimbehaarung.

Hier finden Sie eine Reportage über dauerhafte Haarentfernung:

Methoden - Ablauf - Durchführung

Waxing

Das Waxing ist nach wie vor eine der beliebtesten Formen der Haarentfernung. Die Durchführung ist recht einfach und kann auch problemlos zu Hause durchgeführt werden. Im Handel sind sowohl Kalt- als auch Warmwachsstreifen erhältlich. Warmwachs muss zunächst im Wasserbad erhitzt werden, während Kaltwachs sofort anwendbar ist. Die Streifen werden nun auf die zu enthaarende Körperstelle gelegt und entgegen der Wuchsrichtung wieder abgezogen. Dies ist sehr schmerzhaft, wobei das Schmerzempfinden natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Wer seine Haare allerdings regelmäßig mit Wachs entfernt, macht diese auf Dauer feiner und weicher.

Sugaring

Beim sogenannten Sugaring werden die Haare mit Hilfe von Zuckerpaste entfernt - im Orient kennt man diese Methode schon längst unter dem Namen Halawa. Diese Paste besteht aus den Bestandteilen Wasser, Zucker und Zitronensaft; diese verbinden sich zu einer zähflüssigen Paste, welche für die Anwendung auf etwa 30 Grad Celsius erwärmt wird. Die Paste verbindet sich nun mit den Härchen und kann leicht wieder entfernt werden.

Grundlegender Unterschied zum Waxing ist, dass die Haare in Wuchsrichtung entfernt werden. Nach der Behandlung sollte man die entsprechenden Hautstellen (möglich ist eine Anwendung sowohl an Beinen und Armen als auch im Gesicht beziehungsweise der Bikinizone) mit einem kühlenden Gel behandeln.

Vorteil des Sugaring ist in erster Linie, dass dieses sehr schonend zur Haut und kaum schmerzhaft ist. Auch bei kürzesten Härchen kann diese Methode der Haarentfernung angewandt werden; das Ergebnis hält bis zu sechs Wochen. Hautirritationen gehören mit dem Sugaring der Vergangenheit an, denn alle Zutaten sind natürlichen Ursprungs.

Lasering

Haarentfernung mittels LaserLasering ist völlig schmerzfrei, verspricht aber glatte Haut für Monate. (Foto by: nikolasvn / Depositphotos)

Das Lasering wird auch als Intense Pulsed Light, kurz IPL, bezeichnet. Bei dieser Methode wird stark gebündeltes Licht auf die Haare gehalten, wodurch der Farbstoff Melanin erhitzt und die Haarwurzel verödet wird. Diese Methode ist völlig schmerzfrei, verspricht aber glatte Haut für Monate.

Nebenwirkungen - Komplikationen - Risiken

Die Risiken bei einer dauerhaften Haarentfernung sind im Vergleich zu operativen Eingriffen relativ gering.

  • Hautirritationen
  • Rötungen
  • Ausschlag
  • Juckreiz

lassen rasch nach. Kleine Ödeme, die sich nach der Laserbehandlung bilden, sind an sich ein gutes Zeichen und deuten auf eine erfolgreiche Behandlung hin, jedoch kann es selten vorkommen, dass es zu größeren Hautschäden kommt. Hier sei gesagt, diese treten in der Regel nur auf, wenn es zu einer unsachgemäßen Handhabung mit dem Lasergerät gekommen ist.

  • Waxing: Das Waxing wird von vielen Frauen, insbesondere in der Bikinizone, als recht schmerzhaft beschrieben. Zudem muss das Haar mindestens einen halben Zentimeter lang sein - ein weiterer Nachteil dieser Enthaarungsmethode.
  • Sugaring: Nebenwirkungen gibt es bei der Methode Sugaring kaum. Beachten sollte man jedoch, dass man bis zu drei Tage nach der Anwendung kein Sonnenbad nimmt und auch keinen Sport treibt, um die Haut nicht unnötig zu reizen. Nach drei Tagen empfiehlt sich zudem ein leichtes Peeling, um eingewachsene Haare zu vermeiden.
  • Lasering: Das Lasering ist die Methode, welche am meisten Erfolg verspricht und noch dazu schmerzfrei ist. Leider ist diese Methode nicht gerade preiswert: Ein IPL-Gerät kostet zwischen 300 und 8.500 Euro.

Nachteilig ist zudem, dass die Methode bei blonden oder ergrauten Frauen nicht anwendbar ist, da deren Melaninanteil zu gering ist.

Die entsprechende Pflege für die Haut nach der Behandlung ist mit dem behandelnden Laserspezialisten zu besprechen.

Kosten

Die Kosten für eine permanente Haarentfernung richten sich nach der Methode, dem Studio und dem Ausmaß.

Waxing: Die Kosten für ein professionelles Waxing liegen zwischen 10 und 30 Euro - je nachdem, welche Körperstelle enthaart werden soll. Weitaus günstiger sind Wachsstreifen aus der Drogerie, die man zu Hause benutzen kann.

Sugaring: Das Sugaring kostet - je nach Anwendungsgebiet - zwischen 10 und 50 Euro. Günstiger kommt man, wenn man in einen Orientladen geht und sich fertige Paste kauft; diese ist bereits ab zwei Euro erhältlich. Wer noch mehr sparen möchte, kann sich die Paste auch gut zu Hause selbst herstellen.

Lasering: Die IPL-Methode für den Hausgebrauch ist sehr kostenintensiv - ein IPL-Gerät kostet mindestens 800 Euro.

Fazit

Seidenglatte Beine, eine haarlose Männerbrust, ein haarloser Intimbereich – der Zeitgeist tendiert in diese Richtung, Haare werden nur noch auf dem Kopf gerne gesehen. Um die ungeliebten Haare zu entfernen, gibt es verschiedenene Methoden.

Eine permanente Haarentfernung wird immer beliebter, die Risiken sind gering, die Kosten relativieren sich mit der Zeit. Doch ist es wichtig, sich das behandelnde Studio gut auszusuchen, eine medizinische Ausbildung ist für diesen Bereich nicht vonnöten und so gibt es unzählige Angebote.

In Kosmetikstudios können sich Interessierte vorab informieren und sich über die verschiedenen Methoden beraten lassen. Ob man sich die Härchen lieber sanft entfernen lässt, oder mittels Lasertechniken ein dauerhaftes Ergebnis erzielen möchte, ist individuell.

Zusammenfassend kann man sagen, dass jede Form der dauerhaften Haarentfernung ihre Vor- und Nachteile hat. Für welche man sich letztendlich entscheidet, hängt sicher sowohl vom persönlichen Schmerzempfinden als auch von der verfügbaren Zeit ab.


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