5 Gründe, warum Väter für Kinder genauso wichtig sind

Für Kinder ist es am schönsten, wenn sie beide Elternteile zur Verfügung haben. Diese müssen nicht zwangsläufig zusammenleben. Doch auch wenn das Kind bei seiner Mutter lebt, ist ein regelmäßiger Kontakt zum Vater wichtig!

Glücklicher Vater mit TochterVäter sind für die Entwicklung der Kinder genauso wichtig, wie die Mutterrolle. (Foto by: shalamov / Depositphotos)

1. Ein Vater vermittelt das männliche Rollenbild

Wenn Kinder aufwachsen, lernen sie viele ihrer Verhaltensweisen von ihren Eltern. Das geschieht sehr oft durch einfaches Abschauen. Manchmal aber auch durch Erklärungen und Ermahnungen. Dazu gehören auch die Rollenbilder der Geschlechter.

Jungen und Mädchen lernen vom Vater, wie sich ein Mann verhält. Das betrifft Dinge wie Lebenseinstellungen, den Umgang mit Kindern und den Umgang mit Frauen und anderen Männern.

Wenn kein Vater vorhanden ist, lernen Kinder dies von anderen Männern in ihrer Umgebung, wie dem Lehrer oder dem Onkel. Doch mit dem eigenen Vater funktioniert das viel besser und intensiver!

2. Ein Vater ist auch für Mädchen wichtig!

Mädchen lernen von ihrem Vater, wie sie mit Männern umgehen müssen. Und sie lernen die "typisch männlichen" Fähigkeiten für sich selbst - etwa Durchsetzungsstärke oder ein bestimmtes Auftreten. Auch Mädchen profitieren also auf diese Weise von einem starken männlichen Vorbild.

3. Männer spielen anders

Männer haben eine andere Art und Weise, mit Kindern zu spielen. Das haben mittlerweile auch viele Kindergärten erkannt, die händeringend nach männlichen Erziehern suchen. Männer setzen weniger auf fürsorgliche Spiele und auf Kreativität, wie es bei Frauen der Fall ist. Sie bevorzugen etwas mehr "Action". Da Kinder gerade in frühen Lebensjahren zu einem großen Anteil durch Spielen lernen, können sie ihre Fähigkeiten und ihren Charakter durch männliche Einflüsse besser ausbilden und entwickeln.

4. Väter geben Schutz und Halt

Ein Kind mit guter Bindung zum Vater ist oft mutiger. Es geht häufiger gewisse Risiken ein, da ein Vater das Kind in solchem Verhalten eher bestärkt als eine Mutter. Wenn auf diese Weise Grenzen ausgetestet werden können, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Kind im späteren Leben ebenso mutig und weniger ängstlich ist.

Vater spielt mit KindDie Bindung zum Vater schafft Vertrauen. (Foto by: suravid / Depositphotos)

5. Die gesellschaftliche Erwartung

Nach wie vor gibt es auch eine gesellschaftliche Erwartung, dass ein Vater vorhanden sein sollte. Hierbei kommt es aber auch auf die Region an, in der das Kind lebt. Nachteile können dem Kind etwa durch Äußerungen anderer Kinder entstehen, die nach dem Verbleib des Vaters fragen. Besonders sensible Kinder kann so etwas durchaus treffen!

Die Rolle des Ersatzvaters

Dennoch muss es nicht immer der leibliche Vater sein, der sich um das Kind kümmert. Ist dieser dazu nicht in der Lage oder bereit, profitiert ein Kind auch von einem fürsorglichen Ersatzvater. Wichtig ist vor allem die Bindung zu der männlichen Bezugsperson. Denn diese Bindung schafft Vertrauen und besetzt das innere Bild von "Mann" in positiver Weise.


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