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Computertomographie (CT)

Mit der Computertomographie ist es möglich, ein Querschnittsbild des menschlichen Körpers mithilfe eines Rechners zu zeigen. Die Schnittbilder sind dank Multidetektortechnik dreidimensional, was zu vereinfachten Diagnosen, beispielsweise bei Herzerkrankungen, führt.


Computertomographie – Allgemeines

Erstmals wurde eine tomographische Untersuchung 1971 eingesetzt, bis heute hat sich die Technologie permanent verbessert. Durch die 1988 entwickelte Multidetektortechnik kann gegenwärtig ein dreidimensionales Schnittbild produziert werden. Der Körper lässt sich auch beliebigen Schnittrichtungen betrachten.


Computertomographie – Durchführung

In der Regel liegt der Patient während der CT auf einem Untersuchungstisch, der in das röhrenähnliche CT-Gerät hineinfährt. Die Röntgenröhre dreht sich und die Detektoren erzeugen abhängig der Intensität der Röntgenstrahlen elektrische Signale. Dadurch entsteht das CT-Bild, ein Querschnitt, der mittels Computer dargestellt wird. Eine CT-Untersuchung des Kopfes (mit Kontrastmittel) dauert in etwa 10 Minuten, die eines Abdomens (Bauches) rund 30 Minuten.


Computertomographie – Anwendungsgebiete, Komplikationen

Es gibt zahlreiche Anwendungsgebiete für eine CT-Untersuchung, denn mit der Computertomographie können alle Teile des Körpers und Organe untersucht werden.

Besonders relevant ist die Computertomographie bei Untersuchungen des Kopfes (Bsp. Bei Blutungen, Tumoren), der Knochen (Bsp. Wirbelsäulenuntersuchung, komplizierte Brüche), der Lunge (Bsp. Krebs, Metastasen), dem Abdomen insbesondere der Leber (Leberentzündung, Krebs oder Metastasen), bei Lymphknoten (Bsp. Metastasen), dem Magen (Bsp. Tumore) und dem Darm (Bsp. Tumore im Enddarmbereich, Abszesse bei Morbus Crohn) sowie der Gefäße (Bsp. akute Blutungen, Aneurysmen).

Komplikationen oder Risiken sind bei einer Computertomographie in erster Linie wegen der erhöhten Röntgenstrahlung möglich. Die Belastung der Strahlen liegt bei einem Wert je untersuchten Körperteil von bis zu zehn Millisievert (mSv) – beispielsweise eine Brustkorb-Röntgenuntersuchung liegt bei einem Wert von 0,3 Millisievert. Aber trotz aller Strahlung: Eine Gesundheitsgefährdung wird bei einer Computertomographie nicht als besorgniserregend gesehen.


Computertomographie – Fazit

Durch eine Computertomographie wird es möglich, praktisch den ganzen Körper bildlich dreidimensional zu untersuchen. Dadurch können wichtige Diagnosen sicher erstellt werden. Kommt es beispielsweise bei einem Unfall zu akuten inneren Blutungen, werden diese mittels CT schnell erkannt. Die Belastung der Strahlung gleicht den Wert der Sicherheit der Diagnose unbedingt aus und gilt als nicht gesundheitsschädigend.


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