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Sauna - Dampfbad - Sanarium

Diese Erholungszentren dienen dem Körper für die ausgiebige Entspannung und Verwöhnung von diesem. Jedes von ihnen hat bestimmte Wirkungen auf den Körper und welches am besten zu Ihnen passt können Sie in diesem Artikel nachlesen.


Die Sauna bezeichnet einen beheizten Raum und in diesem herrscht eine hohe Temperatur. Man schwitzt oft in der Gruppe und die Sauna besteht zum Großteil aus Holz. Mittels eines Saunaofens wird dieser Raum auf eine Temperatur zwischen 60 bis 95 Grad (trockene Hitze) erhitzt und zwischendurch gibt es immer einen Aufguss (Höhepunkt des Saunabadens), der die Menschen, die sich in der Sauna befinden, noch mehr schwitzen lässt. Dies kann erreicht werden durch einen Wasserguss auf die heißen Steine die sich im Saunaofen befinden.

Nach einem Saunabesuch vollzieht man häufig eine Kältedusche oder ein Kältebad und diese wirken zusätzlich erfrischend. Bevor man in die Sauna geht sollte man einiges beachten und die wichtigsten Regeln sind:

Man sollte vorher immer duschen (abtrocknen), beim ersten Sauna – Gang sollte ma, mit der untersten Bank beginnen und sich nach und nach nach oben arbeiten, nach dem Saunabesuch sollte man sich für eine kurze Zeit in einem luftigen Raum oder im Freien aufhalten, in der Sauna sollte man sich nicht körperlich anstrengen und nach dem Saunabesuch sollte man viel Flüssigkeit zu sich nehmen.

Man sollte die Sauna regelmäßig aufsuchen (ein bis zweimal wöchentlich). Wenn man an folgenden Erkrankungen leidet sollte man auf keinen Fall eine Sauna besuchen bzw. man sollte sich vorher Rat bei einem Arzt einholen. Diese sind: bei akuten Infektionskrankheiten, bei diversen Erkrankungen (Fieber, Grippe, Erkältung), bei Epilepsie, bei einer Krebserkrankungen, bei akuter Migräne, bei Tuberkulose, bei einer Schilddrüsenüberfunktion, bei Bluthochdruck, bei Herz-Kreislauf-Krankheiten, bei einer Venenthrombosen oder bei einem Krampfaderleiden.

Es gibt viele verschiedene Saunavarianten. Einige von diesen sind: die finnische Sauna, die finnische Rauchsauna, die Biosauna und das Dampfbad.

Das Dampfbad wirkt ähnlich wie die Sauna nur mit dem Unterschied, dass bei der Sauna die Wirkung der Entspannung und Überwärmung (Ausschwemmung) schneller eintritt (höhere Temperatur). In diesem entsteht eine feuchte Hitze (45 bis 50 Grad, Luftfeuchtigkeit ca. 80-100%) und das Klima in einem Dampfbad wird durch die Erzeugung von übersättigtem Wasserdampf (mit einem Dampfkessel) erreicht.

Weitere Formen von Dampfbädern sind das römisches Dampfbad, das türkisches Dampfbad, das russisches Dampfbad, das irisches Dampfbad und die Softdampfbäder. Wenn man an folgenden Krankheiten leidet sollte man ein Dampfbad nicht aufsuchen. Diese sind: bei einer Herz-Kreislauf-Schwäche, bei Infektionskrankheiten, bei einer Arthrose, bei einem Ischias oder entzündlichen Prozessen oder bei erweiterten Äderchen im Gesicht.

Das Sanarium ist eine sanfte Ableitung der klassischen, finnischen Sauna und in dieser herrscht im Gegensatz zur Sauna eine geringe Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Dieses schont den Kreislauf und die Raumtemperatur beträgt zwischen 46 und 60 Grad und die Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 40 und 55%. Oft gibt es in dieser Einrichtung ein Farblicht und die Aufgüsse finden mit ätherischen Ölen statt.

Bei folgenden Erkrankungen sollte man ein Sanarium aufsuchen. Diese sind: bei Herz-Kreislauf-Beschwerden, bei rheumatischen, asthmatischen und nervösen Erkrankungen, bei Stoffwechselstörungen, bei diversen Verspannungen, bei einer Infektanfälligkeit, bei Durchblutungsstörungen und bei chronischen Schmerzen (Rückenschmerzen).


Die Wirkung

Die Sauna bringt folgende positive Wirkungen mit sich. Diese sind: der gesamte Körper kann gereinigt werden, die Muskulatur wird entspannt, es kann zu einer Senkung des Blutdrucks kommen, das gesamte Kreislaufsystem und der Stoffwechsel werden angeregt, die Hautpflege kann unterstützt werden (Hautalterung wird verlangsamt), die Bronchien werden erweitert, die allgemeine Leistungsfähigkeit kann gesteigert werden, Elastizität der Blutgefäße wird trainiert, die Durchblutung wird verbessert, es kommt zu einem Gefäßtraining (Blutgefäße weiten sich und verengen sich wieder), das vegetative Nervensystem kann sich verbessern, der Körper kann entgiftet werden, das Immunsystem wird gestärkt (Abhärtung gegen Erkältungskrankheiten, Infektionsanfälligkeit wird reduziert) und das allgemeine Wohlbefinden wird gesteigert und gestärkt.

Das Dampfbad hat folgende Wirkungen auf den Körper. Diese sind: die Haut wird besser durchblutet, Verspannungen werden gelöst, der Stoffwechsel wird angeregt, die Schleimhäute werden beruhigt, die Atemwege werden frei, die Haut und der gesamte Körper werden gereinigt und die allgemeine Gesundheit des Körper wird gefördert und verbessert.

Die positiven Effekte des Sanariums sind: das Herz und der Kreislauf werden schonend behandelt, man kann sich völlig entspannen, der Körper wird abgehärtet, es kann zu einer Leistungssteigerung kommen, der Kreislauf wird gestärkt, der Stoffwechsel wird angeregt, die Durchblutung wird gefördert, die Abwehrkräfte bzw. das Immunsystem werden gekräftigt und die Herztätigkeit wird angeregt.


Das Fazit

Ein Besuch in diesen Heilungszentren lohnt sich auf jeden Fall, da man mit diesem seinem Körper etwas sehr gutes tun kann. Man kann sich entspannen und den gesamten Körper verwöhnen und die heilenden Aspekte bewahren die betreffende Person vor diversen Krankheiten.

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