Dieses Vitamin ist sehr bekannt und wichtig für unseren Körper. Es ist vor allem für das gesamte Knochengerüst zuständig und gibt dem Skelett den nötigen Schutz und die Kraft. Somit ist das Vitamin D für einen gesunden Körper unerlässlich und damit essentiell. Es ist das einzige Vitamin, dass der Körper selbst herstellt und nicht hauptsächlich durch die Nahrung aufgenommen wird.
Wissenswertes über dieses Vitamin

Das Vitamin D ist ein Überbegriff für mehrere Verbindungen und zwei dieser Verbindungen sind für die Menschen besonders wichtig und diese sind: Vitamin D2 und D3.
Sie treten im Körper als Hormone auf, die bei einer ausreichenden Sonnenbestrahlung (das Vitamin wird aus Cholesterin in der Haut gebildet), sich richtig entfalten können und dadurch kann der Bedarf eines Menschen gedeckt werden.
Das Vitamin, das durch die Sonneneinstrahlung (aus Cholesterin) gebildet worden ist, ist das Vitamin D3 (Cholecalciferol). Das Vitamin D, das aus Pflanzen stammenden Provitamin D entsteht, wird Vitamin D2 ( Ergocalciferol) genannt. Es wird zwischen diesen beiden Varianten unterschieden, wobei beachtet werden sollte, dass Vitamin D3 sehr wichtig für den Stoffwechsel ist und das Vitamin D2 die toxische Variante von Vitamin D darstellt.
Das Vitamin D3 ist „besser“ als das Vitamin D2 und deshalb sollte auf diesen kleinen aber gravierenden Unterschied geachtet werden. Dieses Vitamin ist relativ hitzestabil (bis 180 Grad), wodurch es beim Kochen und Garen kaum Verluste gibt, aber im Bezug auf Sauerstoff und Licht ist es sehr empfindlich und deshalb sollte man auf die richtige Lagerung achten.
Es gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und wird nicht wie vieler seiner Kollegen im Darm, sondern in der Haut produziert. Der Körper kann viel von diesem Vitamin speichert, aber man sollte trotzendem auf die tägliche Aufnahme achten.
Der Hintergrund
Dieses Vitamin wurde im Jahre 1922 von dem Wissenschaftler McCollum entdeckt und schon zu dieser Zeit wurde herausgefunden, dass es für den Körper und besonders für den Knochbau sehr wichtig ist.
In welchen Nahrungsmitteln kommt dieses Vitamin vor?
Es kommt in Nahrungsmitteln wie Fisch (Thunfisch, Heilbutt, Sardine, Hering), diversen Lebersorten, Eigelb, Kuhmilch, Butter, Lebertran, Avocados, Hefe und Pilze. Die grünen Pflanzen enthalten sehr wenig Vitamin D, das kaum, ernennenswert ist. Generell ist in der Nahrung nicht viel Vitamin D enthalten und daher sind Lebensmittel eher schlechte Quellen für diese Vitaminversorgung. Der wichtigste Vitamin D – Versorger ist der eigene Körper.
Definition und Wirkung
Es ist besonders wichtig für die Knochen und dessen Aufbau und für den Kalzium- und Phosphorhaushalt. Dieses Vitamin unterstützt die Knochen und hilft ihnen gesund zu bleiben und stark zu werden und sorgt dafür, dass der Mineralienhaushalt in den Knochen nicht sinken kann. Zudem beeinflusst es die Bildung von Insulin und gilt als Provitamin für einige Hormone und kann das Immunsystem auf eine gesunde Weise stimulieren.
Zusätzlich ist es für gesunde und schöne Zähne durchaus förderlich. Wenn genug Calcium im Blut vorhanden ist, kann sich das Vitamin D um die Aufnahme von Calcium, aus dem Darm und den Einbau von Calciumsalzen in die Knochen und Zähnen bemühen. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass der Organismus dass Vitamin D zum Leben und für seine Knochen braucht und durch einen ausreichenden Gehalt im Körper bleiben die Zähne auch gesund.
Es ist zudem für den Calciumstoffwechsel, Phosphatstoffwechsel und für den Mineralienhaushalt sehr wichtig. Es sollte beachtet werden, dass das Vitamin D, nur in einer harmonischen Zusammenarbeit von Leber und Niere, im Organismus seine ihm bestimmten Aufgaben erfüllen kann.
Die Nieren verlieren mit den Jahren die Fähigkeit das Vitamin D in seine aktive Form umzuwandeln und die Sonnenschutzmittel, die einen Schutzfaktor von acht oder mehr haben, verringern die Synthese-Funktion, in der Haut. Durch Verdauungstörung wird zusätzlich die Aufnahme und Speicherung von Vitamin D stark reduziert.
Der tägliche Bedarf eines Menschen
Es ist nicht so einfach den richtigen Wert zu bestimmen, aber grundsätzlich bildet der Körper durch ausreichend Sonneneinstrahlung genug von dem Vitamin D, dass der Körper braucht. Der nötige Bedarf ist zudem von der Gesundheit, dem Alter, sowie der Calcium- und Phosphorgehalt der Nahrung, abhängig. Der Richtwert wird mit 0,005mg (durch die Nahrung aufgenommen) empfohlen. Schwangere und stillende Frauen sollten ihren Bedarf erhöhen. Wenn man den Bedarf durch Sonnenlicht decken will, sollte man mindestens für 15 Minuten am Tag, ein Sonnenbad nehmen.
Der Mangel an Vitamin D
Dieser Mangel zählt mittlerweile zu den Zivilisationskrankheiten, weil sich die meisten Menschen nur in geschlossenen Räumen aufhalten und kaum noch an die Sonne kommen. Die Folgen eines Mangels sind ein unausgeglichener Calcium- und Phosphataufnahme bzw. Gehalt, Rachitis und Osteomalazie (die Knochen werden weich und es kommt zu einem gestörten Mineralienhaushalt), Senkung der Calciumkonzentration in Blut, Verschlechterung des Knochenbaus, Verformungen des Skeletts (Beine und Wirbelsäule), Krämpfe, Veränderungen der Nervenbelastbarkeit, Entkalkung des Skeletts, Knochenschwund und die Störung der Muskelnerven.
Die Überdosierung an Vitamin D
Eine Überversorgung ist für den Körper sehr schädlich und wirkt wie eine Art „Vergiftung“ (kann im extremsten Fall zum Tod führen). Wenn der Körper überdurchschnittlich viel Vitamin D aufnimmt, bedeutet das auch, dass sich extrem viel Calcium im Körper befindet. Dies führt zu Kalkablagerungen in den Geweben - die bevorzugten „Ablagerunsplätze“ befinden sich in Herz, Arterien, Lungenbläschen und in den Nieren.
Durch diese Nierenablagerungen oder Harnvergiftungen kann man zu Tode kommen. Die Symptome, die auf einen möglichen Mangel hinweisen können sind Schwäche, Müdigkeit, Erbrechen, Durchfall, Muskelschwäche, extremer Durst, übermäßige Calciumausscheidung über den Harn, erhöhte Harnmenge, Nierensteine, Nierenverkalkung und
Kopfschmerzen.