Im Grunde wünscht sich jede Frau lange, dichte Wimpern, die das Auge recht schwungvoll umranden. Doch die Natur zeigt sich nicht immer verschwenderisch. Wer eher zarte, gerade Wimpern hat, kann jedoch auf ein kleines, sehr nützliches Hilfsmittel zurückgreifen: die Wimpernzange.
Kleiner Streifzug in die Geschichte
Dieses praktische Utensil gehörte schon in den 60er Jahren zur Grundausstattung eines gut sortierten Kosmetiktäschchens. Zwischenzeitlich war die Wimpernzange in Vergessenheit geraten, doch mittlerweile erfreut sie sich gerade bei jüngeren Frauen wieder großer Beliebtheit. Kein Wunder, denn mit diesem „Gerät“ lassen sich im Nu wunderschöne ausdrucksstarke Wimpern zaubern. Die Augen werden gekonnt in Szene gesetzt, der Blick betont.
Wie verwendet man die Wimpernzange?
Für die richtige Anwendung der Wimpernzange gibt es einige Tipps zu beachten: Die Wimpern werden stets vor dem Schminken in Form gebracht. Niemals bereits getuschte Wimpern mit einer Wimpernzange bearbeiten, da sonst die Härchen durch die mechanische Belastung beim Formen abbrechen könnten. (Tusche und andere Kosmetika erhöhen die Gefahr, dass die Wimpern brüchig werden.)
Um die Wimpernzange richtig zu verwenden, wird sie am Lidrand der zu formenden Wimpern angelegt. Durch das Schließen der beiden Scherenteile werden die Wimpern fixiert und in die gewünschte Form gepresst. Zum Schutz der feinen Härchen besitzt die Wimpernzange ein Samt- oder Kunststoffpolster, das den Druck der Metallschienen abfängt und einen lebendigen Schwung in die Wimpern bringt.
Die Schere darf allerdings nicht sofort wieder geöffnet werden, sonst ist die Wimpernformung nicht lange haltbar. Werden die Wimpern etwa eine Minute lang in der Wimpernzange gehalten, so lässt sich damit ein schöner Wimpernschwung für den ganzen Tag erzielen. Die Benutzung von Wimperntusche nach dem Umformen gibt den Wimpern eine zusätzliche Stütze.
Möchte man keine Wimperntusche verwenden, gibt es auch die Möglichkeit, mit Haarspray zu arbeiten. Hierzu wird das Haarspray auf die Samt- bzw. Kunststoffpolster der Wimpernzange gegeben; es bildet dann eine Art Stützkorsett für die Wimpern.
Eine qualitativ gute Wimpernzange zeichnet sich übrigens durch hochwertiges Material aus. Edelstahl, das zusätzlich vergoldet sein kann, ist einem Produkt aus billigem Metall vorzuziehen. Darüber hinaus sollten die Schutzpolster aus Samt oder Kunststoff, die sich an den formenden Schienen der Wimpernzange befinden, austauschbar sein.