Fit und Gesund - Logo

Sommergrippe

Artikel ausdrucken
Eine Sommergrippe wird ähnlich der echten Grippe durch Viren ausgelöst, ist aber in den meisten Fällen nicht so gefährlich. Manchmal sind die Symptome jedoch schwerwiegend, darum ist in jedem Fall ein Arzt aufzusuchen. Die Tendenz an einer Sommergrippe zu erkranken ist steigend.


Was ist eine Sommergrippe?

Eine Sommergrippe ist von der Grippe, ausgelöst durch Influenza-Viren, grundsätzlich zu unterscheiden. Man kann sich gegen eine Sommergrippe nicht impfen lassen. Darum ist eine Sommergrippe eine Erkältungskrankheit im Sommer, die wegen der dabei betroffenen Atemwege auch grippaler Infekt genannt wird.

Die Infektion wird vorwiegend durch die sogenannten, im Sommer häufig vorkommenden, Enteroviren (oder Coxsackieviren) ausgelöst und dauert maximal eine Woche an.


Die Ursache für eine Sommergrippe

Inkubationszeit: 3 – 5 Tage

Eine Sommergrippe wird meist im Frühjahr, Sommer oder Frühherbst durch sogenannte Coxsackieviren (Typ A und B) ausgelöst. Zumeist sind die Erkrankten sozusagen selbst schuld an der Infektion, denn das moderne Leben mit Klimaanlagen erleichtert den Viren das Festsetzen in den Schleimhäuten.

Ein Beispiel: Der Körper ist erhitzt und verschwitzt, die Klimaanlage oder das Autofenster sorgen für die angenehme Zugluft. Doch dabei trocknen die Schleimhäute aus, sie können ihrer Funktion als Schutzschild nicht mehr genügend nachkommen, Viren haben ein leichtes Spiel.

Jetzt ist die Gefahr einer Tröpfcheninfektion durch die Sommergrippeviren groß. Im Sommer sorgen andere Erreger für eine Erkrankung, diese können beispielsweise in einem feucht-warmen Klima sehr gut existieren. Darum gibt es oft auch ein erhöhtes Erkrankungsrisiko in wärmeren Ländern.


Die Symptome einer Sommergrippe

Typische Symptome einer Sommergrippe sind:
  • Fieber, oft akut auftretend

  • Schnupfen

  • Schüttelfrost

  • Kopf- und Gliederschmerzen

  • Hals- und Ohrenschmerzen

  • Durchfall, Bauchschmerzen, Unwohlsein

  • Erbrechen

Die Viren befallen einen Großteil der Schleimhäute, darum auch die Vielzahl an möglichen Symptomen. Doch ist die Sommergrippe zumeist eine eher harmlose Erkältungskrankheit, die nach maximal einer Woche auch überwunden ist.


Die Behandlung einer Sommergrippe

Behandlung: Am besten eignet sich die Behandlung der Sommergrippe durch Hausmittel. Antibiotika wirken nur bedingt, denn es handelt sich um eine Infektion durch Viren und nicht Bakterien. Bakterielle Zweitinfektionen sind selten.


Behandlungsmaßnahmen
  • Sehr viel trinken, mindestens drei Liter am Tag (Wasser, Kräuter- und Früchtetee, auch abgekühlt, Suppen)

  • Die Sonne meiden

  • Die Erkältungssymptome durch Hausmittel wie Salbeitee trinken oder gurgeln, Hustenbonbons, Topfenwickel bei Halsschmerzen, Nasenspülungen mit Salzwasser, Majoranbutter (Apotheke) auf der Oberlippe behandeln

  • Kopf- und Gliederschmerzen können mit Schmerzmitteln behandelt werden wie Paracetamol oder Acetylsalicylsäure (ASS), Kinder dürfen ASS allerdings niemals verabreicht bekommen
    Nach überstandener Erkrankung sollte auf ein gut funktionierendes Immunsystem geachtet und mögliche Ursachen für eine erneute Erkrankung wie Zugluft vermieden werden. Denn eine neuerliche Anstreckung ist jederzeit möglich, eine Immunität nach der Krankheit gibt es nicht.


Kann man einer Sommergrippe vorbeugen?

In dem man sein Immunsystem stärkt und auslösende Faktoren, wie Zugluft meidet, kann einer Sommergrippe-Infektion vorgebeugt werden.

Lange Sonnenbäder, speziell in der Mittagszeit, sollten möglichst vermieden werden, auch das Anbehalten der nassen Badesachen oder verschwitzter Kleidung für längere Zeit kann eine Erkältung begünstigen.

Extremer Sport im Sommer stresst den Körper zusätzlich und kann das Immunsystem belasten. Gute, ausgewogene Ernährung (viel Gemüse, Salat und Obst, viel Trinken – doch keinen Alkohol – und auf fettiges Essen verzichten sind wichtige Grundlagen für ein starkes Immunsystem im Sommer.


Weitere Informationen zum Thema Sommergrippe

Tipps wie man sich im Falle einer Sommergrippeerkrankung verhält bekommen Interessierte bei allen Ärzten und vermehrt auch in medizinischen Ratgebern im Internet.

Gute Hilfe bieten alte Hausmittel, auch dazu findet man reichlich im Internet. Natürlich kennen auch die Ärzte die wertvollsten Tipps, speziell für Kinder sind alternative Methoden oft die beste Medizin.
 mehr zum Thema ...
Dreitagefieber
Kinderkrankheiten
Fieber
Erkältung & Grippe
Grippe und grippaler Infekt
Erkältung & Grippe
Erkältung (grippaler Infekt)
HNO Erkrankungen
Grippe
Infektionskrankheiten


» zurück zu Erkältung & Grippe an den Artikel-Anfang Artikel ausdrucken
zu meinen Favoriten hinzufügen  zu Google Bookmarks hinzufügen  zu Windows Live hinzufügen  zu Facebook hinzufügen  zu My Yahoo hinzufügen  zu Yigg hinzufügen  zu Mister Wong hinzufügen  zu Icio hinzufügen  zu Alltagz hinzufügen  zu Oneview hinzufügen  zu Folkd hinzufügen

  • zur Facharzt-Suche
  • zur Apotheken-Suche
  • Frühling und Pollenallergie
  • die 10 häufigsten Krankheiten

aktuelle News
FitUndGesund - Newsletter


ähnliche Themen