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Salmonellose

Bei einer Salmonellose handelt es sich um eine Magen-Darm-Entzündung, die durch Salmonellen verursacht wird und zu Brechdurchfall führt. Ursache sind zumeist mit Salmonellen verseuchte Lebensmittel – die Ansteckung erfolgt über den Mund. Salmonellen rufen auch schwere Erkrankungen wie Typhus oder Paratyphus hervor.


Was ist eine Salmonellose (Salmonellen-Enteritis)?

Die Salmonellose beschränkt sich auf den Darmtrakt und ist eine infektiöse Durchfallerkrankung. Die Salmonelleninfektion wird durch die Bakterien Salmonellen verursacht.

Von dem Bakterium sind zwei Arten mit über 2000 Variationen bekannt. Davon können ca. 120 dem Menschen schaden und Erkrankungen hervorrufen.

Salmonellen sind neben der Salmonellose auch für schwere Infektionen wie Typhus oder Paratyphus verantwortlich.

Eine Salmonellose tritt zumeist nach dem Essen von verseuchten Lebensmitteln auf. Man spricht auch von einer Salmonellenvergiftung, welche in den Sommermonaten gehäuft auftritt und in den meisten Fällen kleine Kinder betrifft.

Salmonellenerkrankungen sind meldepflichtig.


Die Ursachen für Salmonellose (Salmonellen-Enteritis)

Salmonellen, die eine Salmonellose verursachen, kommen sowohl in Menschen als auch Tieren vor. Sie sind in der Lage sich mit und ohne Sauerstoff zu vermehren.

In der Regel sorgt die Magensäure für die Vernichtung der Bakterien, doch wenn die Konzentration aufgrund verseuchter Lebensmittel zu hoch oder wenig Magensäure vorhanden ist, entwickelt sich die Salmonellelose.

Auch eine geschwächte Immunabwehr (insbesondere bei Kleinkindern und älteren Menschen) erleichteret es den Bakterien sich zu vermehren.

Die Erreger gelangen vom Magen in den Darm und lösen eine Infektion des Dünndarms sowie des Dickdarms (im oberen Bereich) aus. Dabei dringen die Bakterien in die Schleimhautzellen des Darms ein und setzen Toxine frei.

Inkubationszeit: wenige Stunden – 3 Tage, selten bis 7 Tage

Die Übertragung findet zumeist durch eine Lebensmittelvergiftung (beispielsweise mangelnde Hygiene, falsche Zubereitung – insbesondere Milch, Fleisch und Eier zählen zu den Hauptquellen), selten durch den Kontakt mit Tieren (insbesondere Reptilien) und in manchen Fällen von Mensch zu Mensch statt.


Die Symptome einer Salmonellose (Salmonellen-Enteritis)

Die Symptome treten zumeist akut auf. Typische Beschwerden sind ein wässriger Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Bauch- und Kopfschmerzen. Es kann zu Fieber kommen, ein Schüttelfrost tritt eher selten auf.

Schnell kommt es nach der Infektion mit Salmonellen zu einem allgemeinen Krankheitsgefühl.
Im Normalfall hören die Durchfälle, bei genügendem Flüssigkeitsausgleich, nach zwei bis drei Tagen auf.


Die Behandlung einer Salmonellose (Salmonellen-Enteritis)

Behandlung: Flüssigkeits- und Mineralausgleich, Antibiotika

In erster Linie muss der Betroffene genügend Flüssigkeit zu sich nehmen, um den Flüssigkeitsverlust durch den Brechdurchfall auszugleichen. Die Kreislauffunktionen sind zu überwachen, der Wasser- und Mineralhaushalt kann durch fertige Elektrolytepulver (in der Apotheke) optimal ausgeglichen werden.

In schweren Fällen einer Salmonellenvergiftung setzt der Arzt Antibiotika ein, insbesondere bei Säuglingen, Kleinkindern, älteren und immunabwehrgeschwächten Menschen.

Komplikationen bei einem schweren Verlauf einer Salmonellose ist das Austrocknen des Körpers – besonders bei älteren Menschen und Säuglingen stellt das eine ernst zunehmende Gefahr dar.


Kann man einer Salmonellose (Salmonellen-Enteritis) vorbeugen?

Eine Schutzimpfung gegen Salmonellose gibt es nicht. Bei Reisen in subtropische Länder kann man sich entsprechend gegen Typhus impfen lassen.

Die beste Vorbeugung ist Hygiene, Beispiel nach dem Toilettengang immer die Hände waschen, und die richtige Zubereitung der Lebensmittel sowie das Achten beim Einkaufen auf Verfallsdatum oder die ununterbrochene Kühlkette.


Weitere Informationen zur Salmonellose (Salmonellen-Enteritis)

Salmonellenerkrankungen sind in der Regel bei gesunden Menschen schnell ausgestanden und durch die richtige Behandlung des Brechdurchfalls nicht gefährlich.

Wichtig: Dauert ein Durchfall länger als drei Tage, unbedingt den Arzt konsultieren, dabei ist es unerheblich ob es sich um ein Kind oder einen Erwachsenen handelt.


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