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Magengeschwür (Ulcus ventriculi)
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Ein Magengeschwür oder das Ulcus Ventriculi ist ein Defekt der Magenschleimhaut. Ein Ulcus kann auch als begrenzte Wunde bezeichnet werden, die je nach Tiefe, mehr oder weniger gefährlich sein kann. Ein Magengeschwür ist eine relativ häufig vorkommende Erkrankung des Magens und betrifft etwa gleichermaßen Männer wie Frauen. Ab dem vierzigsten Lebensjahr tritt die Erkrankung häufiger auf.
Entsteht im Magen eine Übersäuerung und ist der Schutzmechanismus des Magens gestört, entsteht ein Defekt der Magenschleimhaut. Ist dieser sehr oberflächlich, spricht der Mediziner von einer Erosion. Erst wenn sich die Läsion in die Tiefe der Schleimhaut erstreckt und auch tiefe Gewebeschichten erreicht wird von einem Magengeschwür gesprochen. An dieser Schwachstelle der Schleimhaut beginnt der Magen sich quasi selbst zu verdauen.
Das Magengeschwür gehört mit dem Zwölffingerdarmgeschwür zu den häufigsten Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes. Das Ulcus Ventriculi lässt sich medizinisch sehr gut behandeln und eine bösartige Entartung des Geschwürs kommt so gut wie nie vor. Interessant ist auch, dass Menschen mit einer Blutgruppe 0 ein erhöhtes Risiko haben, an einem Magengeschwür zu erkranken.
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