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Furunkel
Furunkel sind Entzündungen der Haarfollikel, die meist durch Bakterien hervorgerufen werden und äußerst schmerzhaft sein können. Bei einem Furunkel entsteht ein eitriger Pfropf, der die Haut durchbrechen, sich dann öffnen und entleeren kann. Je nachdem, wie weit ein Furunkel fortgeschritten ist, wird er mit Hilfe von Medikamenten oder durch Öffnung mit einem Skalpell entfernt.
Entzündet sich das Gewebe rund um einen Haarfollikel und bildet sich dort Eiter, so spricht man von einem Furunkel. Liegen mehrere dieser Furunkel dicht nebeneinander, können sie verschmelzen und zu einem Karbunkel – einer Eiterbeule, die sehr tief in das Gewebe reicht – werden.
Furunkel entstehen nur an behaarten Stellen wie beispielsweise im Nacken, in den Achselhöhlen oder im Genitalbereich. Sie werden durch eine Infektion mit Bakterien, meist mit dem Staphylococcus aureus-Bakterium, hervorgerufen, können aber auch durch verschiedene andere Faktoren wie einer Diabetes-Erkrankung oder an der Haut scheuernde Kleidung begünstigt werden.
Bevor sich der Furunkel bildet, entsteht am Haarfollikel eine rote Pustel, die mit Eiter gefüllt ist – aus dieser wächst dann der Furunkel in Form eines schmerzhaften Knotens, der bis zu 2 cm groß werden kann. Wächst der Furunkel weiter, so stirbt in dessen Mitte das Gewebe ab und schmilzt eitrig ein. Der Furunkel kann nun die Haut durchstoßen und sich entleeren.
Meist verlaufen Furunkel ohne Komplikationen, sie können aber auch wiederholt und in Schüben auftreten – dann spricht man von einer Furunkulose.
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KOMMENTARE
08-12-2011 um 10:38
Gast-User - Christa

Alles gut erklärt. Deshalb auch 4 Sterne.
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