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Natürliche Peelings selbst herstellen

Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Umso wichtiger ist es, dieses Organ regelmäßig zu pflegen. Um die Erneuerung und somit die Vitalität der Haut zu fördern, sollte man alte Hautschüppchen regelmäßig mit hochwertigen und nährstoffreichen Peelings entfernen.


Was heißt Peeling?

Der Begriff Peeling ist schon lange in aller Munde. Seinen Ursprung findet die Bezeichnung in dem englischen Wort „peel“, zu Deutsch „schälen“. In den letzten Jahren haben sich unterschiedliche Varianten des Peelings entwickelt. Heute unterscheidet man die drei Varianten tiefes Peeling, mitteltiefes Peeling und das oberflächliche Peeling. Letzteres ist die wohl häufigste Form des Peelings und kann auch selbst gemacht werden. In den Kosmetikstudios wird auch noch nach drei unterschiedlichen Techniken unterschieden.


Was kann Peeling?

Das mechanische Peeling ist die üblichste Behandlungsmethode und wird mit unterschiedlichen grob gekörnten Substanzen durchgeführt. In Japan wird beispielsweise häufig Kaffeesatz verwendet. Auch Tonerde, Salzkristalle, Sand, Kunststoffpartikel oder Ähnliches sorgen für den Peelingeffekt.

Das chemische Peeling wird heute ebenfalls sehr häufig angewandt. Durch das Auftragen von Fruchtsäure, Lipo-Hydroxy-Säure, Tretinoin oder anderen chemischen Substanzen wird ein Schälen der Haut bewirkt. Chemische Peelings werden häufig auch zur Behandlung von Falten angewandt. Früher ausschließlich in Kosmetikstudios durchführbar, gibt es heute auch schon weniger stark konzentrierte chemische Peelings in den Drogeriemärkten.

Das Peeling mit Laser gehört zu den intensivsten Methoden und wird nur in äußerst seltenen Fällen angewandt. Hierbei wird die Haut mit einem YAG-Laser oder mit einem Kohlendioxidlaser angeregt und gereizt. Dadurch wird eine Hautschälung bewirkt. Rötungen sind bis zu vier Wochen danach erkennbar.

Peelings müssen aber nicht immer mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden sein, denn leichte Peelings können auch ganz einfach selbst gemacht und angewandt werden.


Die besten Peeling Rezepte zum Selbstmachen

Wer seiner Haut etwas Gutes tun möchte, sollte regelmäßige Peelings durchführen. Selbst gemachte Peelings sind nicht nur günstig, sondern können auch optimal auf die Bedürfnisse der eigenen Haut abgestimmt werden.

  • Das Tote Meer Schlamm Peeling

    Dieses Peeling ist besonders wirksam bei fettiger und unreiner Haut, da es komplett ohne Öl hergestellt wird.

    Vermischen Sie 100 Milliliter abgekochtes, kaltes Wasser mit etwa 10 Gramm Schlamm aus dem Toten Meer (aus dem Reformhaus). Dieser Mixtur werden 1 bis 2 Messlöffel Xanthan zugeführt, welches man ebenfalls im Reformhaus kaufen kann. 1 Messlöffel kosmetisches Basiswasser, 1 Messlöffel Betain und 1 Messlöffel Olivenstein-Mandelkern-Granulat runden das Peeling ab.

    Tragen Sie das frisch angerührte Peeling gleichmäßig auf Gesicht und Dekolleté auf und lassen Sie es etwa 10 Minuten einwirken. Schäumen Sie die angetrocknete Masse anschließend mit etwas Wasser auf und waschen Sie das Peeling zum Schluss mit lauwarmem Wasser ab.


  • Einfache Peelings aus dem Kühlschrank

    Wer nicht unbedingt ins Reformhaus gehen möchte, findet die Zutaten für ein wirksames Peeling auch im eigenen Kühlschrank!

    Mischen Sie beispielsweise zwei Esslöffel Rohrzucker mit ein paar Tropfen kalt gepresstem Olivenöl und tragen Sie diese Mischung auf Gesicht und Dekolleté auf. Nach einigen Minuten Einwirkzeit können Sie das Peeling mit lauwarmem Wasser abspülen.

Wer dem gesamten Körper etwas Gutes tun möchte, kann sich mit einem selbst gemachten Ganzkörper Peeling Abhilfe verschaffen. Hierfür mischt man 2 Esslöffel grobkörniges Salz mit etwas Milch. Das Peeling hat die richtige Konsistenz, wenn es eine grobe breiförmige Masse erreicht hat. Nach dem ersten Abduschen reibt man den Körper vorsichtig mit dem Peelingbrei ein. Massieren verstärkt den Effekt. Danach wird das Peeling mit lauwarmem Wasser abgespült. Sorgen Sie für einen besonders erfrischenden Effekt und beenden Sie das Pflegeprogramm mit einer warm-kalten Wechseldusche.

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