Eine Beschneidung wird aus traditionellen oder religiösen Gründen durchgeführt. Diese wird sowohl beim Mann, als auch bei der Frau angewendet. Oft ist eine Beschneidung für die Menschen ein traumatisches und schmerzhaftes Erlebnis.
Die Beschneidung beim Mann

Diese hat eine lange Tradition und ist heutzutage noch weit verbreitet. Beim Mann wird die Vorhaut entfernt die den Penis umgibt. Bereits im Kindesalter werden die Männer beschnitten, in Form einer traditionellen Zeremonie.
Bei Juden und Moslems gehört die Beschneidung zur religiösen Pflicht.Daher wird den männlichen Kindern schon in sehr jungen Jahren die Vorhaut entfernt.Sie wird in sehr vielen Teilen Afrikas, in Australien und in den USA durchgeführt.
Früher wurde die Beschneidung häufig vorgenommen weil man durch diese verhindern wollte, dass jemand
Selbstbefriedigung ausübt. Heutzutage geht sie eher zurück, weil sie mit sehr vielen negativen Aspekten behaftet ist.
Allgemein kann man davon ausgehen dassca. jeder vierte Mann beschnitten ist. Eine Beschneidung ist keine einfache Sache, denn sie kann zu zahlreichen Problemen führen. Sie kann Auswirkungen auf die Sexualität haben, denn einige Männer empfinden die Entfernung der Vorhaut als gravierenden Verlust.
Zudem haben sie keinen Einfluss darauf,da sie schon in jungen Jahren beschnitten wurden. Es gibt aber auch Männer die sich freiwillig für eine Beschneidung entscheiden.Sei es aus ästhetischen oder hygienischen Gründen.
Die bekanntesten „Formen“ einer Beschneidung beim Mann sind: Die Zirkumzision und der Einschnitt. Bei der ersten Form wird die männliche Vorhaut ringförmig oder vollständig entfernt.Bei der zweiten wird die Vorhaut einmal oder mehrmals eingeschnitten.
Die Beschneidung bei der Frau
Im Gegensatz zu der Beschneidung beim Mann kommt es bei den Frauen sehr häufig zu Verstümmelungen. Besonders in Afrika werden die jungen Mädchen mit dreckigem Besteck beschnitten und man fügt ihnen gravierende Verletzungen zu.
Daher haben sich schon zahlreiche Institutionen wie die WHO oder UNICEF eingeschaltet, um dieses grausame Verfahren zu verhindern. Sie versuchen die Menschen in diesen Regionen über die Konsequenzen aufzuklären.
Die verschiedenen Formen der Beschneidung
Die Klitorisvorhautbeschneidung, die Klitorisentfernung und das Vernähen (Infibulation). Bei der ersten Form wird die Klitorisvorhaut teilweise oder vollständig entfernt. Diese Art der Beschneidung stellt die sanfteste dar und hat oft keine negativen Konsequenzen für die sexuelle Empfindungsfähigkeit der Frau.
Die zweite Form ist eine der gängigsten Beschneidungsarten. Bei dieser wird die Klitoris teilweise oder sogar ganz entfernt. Dieser Eingriff verursacht massive Probleme im Bezug auf die Empfindungsfähigkeit der Frau.
Die dritte Form ist das Vernähen und bei dieser wird nicht nur die Klitoris entfernt, sondern zusätzlich die Schamlippen vernäht. Dieser Vorgang führt dazu, dass die Öffnung der Scheide verkleinert wird und löst, bei der Frau zahlreiche Probleme aus. Es kann dazu kommen, dass beim Geschlechtsverkehr ein Leben lang, Schmerzen auftreten oder dass der Intimbereich langfristig geschädigt wird.
Die Fakten
Schätzungsweise sind ca. 130 Millionen Frauen beschnitten. Besonders in Äthiopien, Eritrea, Gambia, Brasilien, auf den Philippinen, Indonesien, Malaysia und Pakistan sind Bescheidungen bis in die heutige Zeit sehr populär.
Die Beschneidung ist ein grausames Ritual.Viele Frauen leiden ein Leben lang unter diesem Eingriff. Oft wird die Vagina so stark verengt das nur noch ein bisschen Urin bzw. Blut durchkommen kann. Früher wurde die Beschneidung vorgenommen damit verhindert werden konnte, dass die Frau Selbstbefriedigung ausübt.
Das kleine Loch das entsteht ist sehr wichtig, denn je kleiner es ist desto wertvoller ist die Frau. Nicht nur dass eine Beschneidung sehr viele Schmerzen auslöst bzw. langfristige Konsequenzen hat, sie führt bei vielen jungen Mädchen auch zum Tod.
Warum wird eine Beschneidung durchgeführt?
Allgemein wird dieser Eingriff aus religiösen Gründen vorgenommen. Beim Judentum wird die Beschneidung des Mannes Brit Mila genannt und ist für den Mann verpflichtend.
Im islamischen Bereich ist die Beschneidung des Mannes im Koran nicht vorgesehen. Aber sie wird trotzdem häufig praktiziert. In anderen Religionen ist eine Beschneidung häufig nicht vorgeschrieben, sie wird aber aus hygienischen oder ästhetischen Gründen vorgenommen.
Allgemein wird in den verschiedenen Ländern eine Beschneidung nach der Geburt oder im Kindesalter durchgeführt. Zudem ist es möglich, dass eine Beschneidung medizinisch notwendig ist, wenn durch das Zurückschieben der Vorhaut oder durch die
Erektion, ein stechender Schmerz entsteht.
Frauen können „eine kosmetische Beschneidung“ durchführen lassen, um ein besseres Gefühl beim Geschlechtsverkehr zu haben.
Die Konsequenzen einer Beschneidung
Die äußeren Geschlechtsorgane werden beschnitten.Das kann bei einem Mann zu einem vollständigen Verlust der Zeugungsfähigkeit führen. Die Frau kann durch diese ihre sexuelle Empfindungsfähigkeit verlieren. Die Gebärfähigkeit ist oft durch einen solchen Eingriff auch gefährdet. Zudem kann es sogar dazu kommen das junge Mädchen an diesem Eingriff sterben.
Das Fazit
Eine Beschneidung ist ein grausamer Eingriff,der besonders oft in Afrika praktiziert wird. Dort werden die jungen Mädchen zu diesem gezwungen und der Intimbereich wird gravierend verletzt. Viele Frauen sterben an den Folgen einer Beschneidung. Allgemein wird dieses Ritual aus religiösen Gründen vorgenommen.
18-1-2012 um 16:08
Gast-User - Jack the Ripper

Die weibliche "Beschneidung" ist nichts anderes als eine grausame und archaische Genitalverstümmelung (FGM) und wird heute in über 30 Ländern, vorwiegend in Afrika, vorgenommen. Für dieses Ritual gibt es religiöse, soziale, kulturelle und andere Begründungen. Bereits bei den alten Ägyptern wurde die "Beschneidung" durchgeführt. Sie findet in allen drei Weltreligionen (Christentum, Judentum, Islam) statt, kann also nicht, wie häufig üblich, auf den Islam begrenzt werden. Für die beschnittenen Mädchen und Frauen hat diese Maßnahme, sofern sie diese überleben, lebenslange psychische und physische Beeinträchtigungen zur Folge. In den letzten Jahrzehnten kämpfen zahlreiche nationale und internationale Organisationen gegen die weibliche Beschneidung.
Die männliche Beschneidung, hauptsächlich im Islam und Judentum aus religiösen Gründen sowie in den USA und Kanada praktiziert, erscheint als nicht so schwerer Eingriff, da hier "nur" die Vorhaut oder ein Teil davon entfernt wird. Jedoch kann auch diese Operation gesundheitliche Schäden und Einschränkung der sexuellen Empfindungsfähigkeit bewirken. Daher haben sich in letzter Zeit Organisationen und kritische Stimmen etabliert, die die männliche Beschneidung ablehnen und sie ebenso verboten haben wollen wie in vielen Staaten die weibliche.