Der schwarze Rettich wird vor allem bei Rheuma, bei Skorbut, bei Erkältungserkrankungen und bei Gallenbeschwerden eingesetzt. Diese Inhaltsstoffe haben eine beruhigende, schleimlösende, krampflösende, antibakterielle und krebhemmende Wirkung auf den Organismus. Besonders der Hustensaft, der aus dieser Pflanze hergestellt wird ist empfehlenswert.

Diese Pflanze gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und sie stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeergebiet. Sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus und diese sind: es handelt sich um eine krautige Pflanze, sie wird bis zu einem Meter hoch, diese besitzt einen scharfen Geschmack und er hat rötlich-violette Blüten. Aus dem schwarzen Rettich wird oftmals Hustensaft hergestellt.
Die Anwendung
Bei folgenden Beschwerden kann diese Heilpflanze eingesetzt werden und diese sind: bei Skorbut, Rheuma, Gicht, Erkältungserkrankungen (Husten, Heiserkeit), bei einem Gallenleiden, gegen Bakterien und Pilze, bei Katarrhen der oberen Luftwege, bei Verdauungsstörungen, bei einer Krebserkrankung, bei Atemwegserkrankungen, Bronchitis und bei Krampfhusten. Für die medizinischen Anwendungen werden die Früchte (Knollen) herangezogen.
Die Wirkung
Der schwarze Rettich beinhaltet folgende Wirkstoffe und diese sind: Allylsenföl, Vitamin C, Glukosinulate, Mineralstoffe (Magnesium und Selen), ätherisches Öl, Raphanol, Glukoraphain, Senfölglykosid, Mineralsalze (Kalium), Vitamine B1, B2, A und Rhodanwasserstoffe. Diese Stoffe haben eine reinigende, schleimlösende, beruhigende, antioxidative, antimikrobielle, antibakterielle, krampflösende, harntreibende und krebhemmende Wirkung auf den Organismus. Außerdem können die Darmbewegungen angeregt werden, die Gallenwege werden entkrampft, die Atemwege werden frei, die Muskulatur wird positiv beeinflusst, die Bildung von Magensaft wird gesteigert und der Gallenfluss wird gefördert (Vorbeuge Gallensteine).