Salbei als Heilpflanze

Der Salbei wird besonders bei Entzündungen aller Art, bei Erkrankungen der Atemwege, bei Frauenbeschwerden und bei Gelenkserkrankungen eingesetzt. Die Inhaltsstoffe dieser Pflanze haben eine schmerzstillende, entzündungshemmende, stärkende, schweißregulierende, antibakterielle, harntreibende und krampflösende Wirkung auf den Organismus.

Salbei als Heilpflanze wird bei Entzündungen aller Art angewendet.

Diese Pflanze stammt aus der Familie der Lippenblütengewächse und sie kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum (aus den Gebirgen in Südeuropa). Sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus und diese sind: es handelt sich um einen ausdauernden Halbstrauch, diese Pflanze trägt schmale Blätter und hellviolette Blüten. Im Mai oder im September werden die Blätter gesammelt und verarbeitet.

Die Anwendung

Bei folgenden Beschwerden wird diese Heilpflanze eingesetzt und diese sind: bei Blähungen, Darmentzündungen, Drüsenerkrankungen, Durchfall, Verstopfung, bei Mundgeruch, bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Fußschweiß, bei einem grippale Infekte, bei Halsentzündungen (Heiserkeit), Bronchitis, Keuchhusten, Husten, Magen-Darm-Beschwerden, bei einer Gallenschwäche, bei einem Kehlkopfkatarrh, bei einer Lungenschwäche, bei einer Mandelentzündung, bei Gesichtsrose, Erysipel, Gürtelrose, Ekzemen, bei Nachtschweiß, bei Schlafsucht, Haarausfall, bei Zahnfleischerkrankungen (Zahnfleischbluten), Appetitlosigkeit, Diabetes, Gicht, Rheuma, Weissfluss, Insektenstichen, bei eitrigen Geschwüren, bei schlecht heilenden Wunden, bei einer Nervenschwäche (Depressionen, Vergesslichkeit), bei Wechseljahrsbeschwerden (Hitzwallungen), Menstruationsbeschwerden und bei Übergewicht. Die Blätter und die Blüten werden für die Anwendungen herangezogen. Vor einer solchen Behandlung sollte ein Arzt konsultiert werden, weil eine Überdosierung zu Vergiftungen führen kann.

Die Wirkung

Die Pflanze besitzt folgende Inhaltsstoffe und diese sind: ätherisches Öl, d-Kampfer, Salviol, Salven, Betulin, Asparagin, Bitterstoffe, Borneol, Carnosinsäure, Zineol, Flavonoide, Fumarsäure, Gerbstoffe, Gerbsäure, Harz, Ledol, Limonen, Menthol, Östrogenartige Stoffe, Oleanolsäure, Pinen, Sabinol, Salizylsäure, Saponine, Terpineol, Thujon, Thymol, Zink und Vitamine. Diese Stoffe wirken desinfizierend, entzündungshemmend, stärkend, schweißregulierend, adstringierend, antibakteriell, blutstillend, harntreibend, krampflösend und tonisierend auf den Körper. Zudem können die Atemwege gestärkt werden, das Immunsystem wird aktiviert, das Gedächtnis wird leistungsfähiger, Wechseljahrsbeschwerden können gelindert werden und entzündete Bereiche können schneller geheilt werden.

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