Dieses Kraut wird vor allem bei Verdauungsbeschwerden, bei Magenproblemen und bei verschiedenen Entzündungen eingesetzt. Es besitzt eine abführende, beruhigende und harntreibende Wirkung auf den gesamten Organismus. Zudem können verschiedene Verdauungsbeschwerden (Magen und Darm werden reguliert) gelindert und der Blutzucker- und Cholesterinspiegel können gesenkt werden.

Diese Heilpflanze stammt aus dem Mittelmeerraum, arabischen Halbinseln und aus Asien und gehört der Familie der Hülsenfrüchte an. Das Johannisbrot hat folgende Merkmale: es trägt braune Schoten, hat einen süßen Geschmack und dieser wird bist zu 18 Meter hoch.
Die Anwendung
Bei folgenden Krankheitsbildern kann das Johannisbrot eingesetzt werden und diese sind: bei Durchfall (Brechdurchfall), Magenschwäche, Sodbrennen, Verstopfung, Magen-Darm-Entzündungen (Magen-Darm-Grippe und Katarrh), bei Diabetes, Fettsucht bei Infektionen (Salmonellen), Erkrankungen der Atemwege (Husten, Asthma) und bei Sexualstörungen. Die Früchte dieser Pflanze werden für die diversen Behandlungen herangezogen.
Die Wirkung
Es lassen sich folgende Inhaltsstoffe in dieser Pflanze finden: Fruchtzucker, Stärke, Eiweiß, Fett, Spurenelemente (Eisen, Mangan, Chrom, Kupfer, Nickel), Mineralstoffe (Calcium, Magnesium, Kalzium, Phospor), Vitamin B, Tannin, Ballaststoffe, Isobuttersäure, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Pectin und Lignin. Johannisbrot hat eine adstringierende, erweichende, harntreibende und abführende Wirkung auf den Körper.
Außerdem kann die Tumorbildung (verschiedene Krebsarten) gehemmt werden, die Zellen erlangen einen Schutz vor freien Radikalen, der Magen und der Darm kommen zur Ruhe (der Stuhlgang wird reguliert), die Libido wird verbessert, der Blutzucker- und der Cholesterinspiegel können gesenkt werden und verschiedene Verdauungsbeschwerden können behoben werden.