Die Früchte dieser Pflanze sind sehr schmackhaft, aber diese haben auch eine große Bedeutung für den gesamten Organismus. Sie wirken entzündungshemmend, beruhigend, harntreibend und schweißtreibend auf den Körper ein. Zudem können verschiedene Verdauungsbeschwerden und Entzündungen im Rachenraum bekämpft werden.

Die Himbeere gehört zu der Familie der Rosengewächse und diese stammt ursprünglich aus Europa, Asien und Nordamerika. Sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus und diese sind: die Pflanze wird bis zu zwei Meter hoch, sie ist eine zweijähriger Strauch, trägt weiße Blüten und besitzt rote Früchte. Von Mai bis August werden die Blätter und die Früchte eingesammelt und verarbeitet.
Die Anwendung
Bei folgenden Beschwerden bzw. Krankheitsbildern wird die Himbeere eingesetzt und diese sind: bei Skorbut, Rheuma, Verstopfung, Halsentzündung, Durchfall, Magenentzündung (Magenbeschwerden), Schleimhautentzündungen im Mund und Rachen, Darmentzündung, Hämorrhoiden Blutungen, Zahnfleischentzündung und bei Blähungen.
Die Himbeere kann auch für eine Frühjahrskur angewendet werden. Generell werden die Blätter (Tee) und die Früchte (getrocknet) für die Behandlungen verwendet. Für einen Tee benötigt man zwei Teelöffel der Himbeerblätter und diese werden mit ca. 250 ml kochendem Wasser übergossen. Der Tee sollte 10 Minuten ziehen können und man sollte diesen mindestens dreimal pro Tag aufnehmen.
Die Wirkung
Diese bekannte Pflanze enthält folgende Inhaltsstoffe und diese sind: Gerbstoffer, Vitamin C, Flavone, Schleimstoffe, Fruchtsäuren, Vitaminen A, Vitamin B und Mineralstoffe (Kalium, Phosphor, Calcium, Eisen und Magnesium). Die Himbeere wirkt entzündungshemmend, schweißtreibend, zusammenziehend und harntreibend auf den Organismus ein.
Zudem kann das Immunsystem gestärkt werden, durch die Einnahme kann der Geburtsvorgang erleichtert werden, die Harn- und Galleabsonderung können unterstützt werden, Darm- und Verdauungsbeschwerden werden positiv beeinflusst und der Körper kann belebt werden.