Diese Heilpflanze ist eher unbekannt und wird besonders bei Hals- und Rachenentzündungen, Leber- Magen- und Darmbeschwerden, sowie bei Kreislauferkrankungen eingesetzt. Dieses Kraut hat eine beruhigende, harntreibende, entzündungshemmende und schleimlösende Wirkung und vor allem die Sehkraft kann durch die Einnahme verbessert werden.

Diese Pflanze stammt aus der Familie der Korbblütler und kommt ursprünglich aus dem nördlichen Europa, Nordamerika und Asien. Sie hat folgende Merkmale und diese sind: die Pflanze wird bis zu 30 cm hoch, besitzt einen bitteren Geschmack, hat lanzettliche Blätter und trägt gelbe Korbblüten. Von Mai bis Oktober werden die Blüten geerntet und weiterverarbeitet.
Die Anwendung
Bei folgenden Beschwerden wird das Habichtskraut eingesetzt und diese sind: bei Rachenentzündung, Halsentzündung, Mundschleimhautentzündungen, Darmschleimhautentzündung, Durchfall, Leberbeschwerden, bei Wurmbefall, Magenschleimhautentzündung, Blasensteine, Nierensteine (Blasen- und Nierenentzündungen), Herzschwäche, Kreislauferkrankungen, Wassersucht, Ödeme,
bei einer Sehschwäche und bei
Menstruationsbeschwerden.
Für die verschiedenen Anwendungen wird das blühende Kraut (oberirdischen Pflanzenteile) herangezogen. Für einen Tee benötigt man zwei Teelöffel Kraut und dieses wird mit ca. ¼ Liter heißem Wasser aufgegossen. Der Tee sollte 10 Minuten ziehen können und man sollte diesen ca. zweimal pro Tag verzehren.
Die Wirkung
Das Habichtskraut beinhaltet ätherische Öle, Bitterstoff, Flavone, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Spurenelemente, Schleimstoffe, Skimmin, Harze und Umbelliferon. Diese haben eine adstringierende, blutbildende, beruhigende, entzündungshemmende, harntreibende, schleimlösende, tonsisierende, schweißtreibende und beruhigende Wirkung auf den Organismus.
Durch die Einnahme kann die Sehkraft gestärkt werden, diverse Entzündungen können vermindert werden, die Konzentration kann erhöht werden, der Rachen- und der Mundraum werden gereinigt und der Kreislauf kann gestärkt werden.