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Fettige Haare in den Griff bekommen
Man möchte schön aussehen und sich auch schön fühlen. Was nützen eine teure Garderobe und teure Kosmetik, wenn man mit seinen Haaren nicht zufrieden ist. Egal, ob man seine Haare lang oder kurz trägt, sie häufig wäscht und pflegt: Wenn keine Veränderung bezüglich der Fettigkeit eintritt, fühlt man sich der Sache machtlos ausgeliefert. Doch woher kommen die ständigen fettigen Haare?
Von Natur aus fettiges Haar
Fettige Haare bekommt man auf natürliche Weise. Sie wurden einem sozusagen schon mit in die Wiege gelegt. Was viele Menschen nicht wissen, jahreszeitlich bedingte Schwankungen und das häufige Tragen von Mützen sowie andauernde Stress-Phasen können ebenso eine Ursache für fettige Haare sein.
Die Medizin hat für fettige Haare einen Fachbegriff, Seborrhoe. Natürlich ist das keine Krankheit, aber durch eine zu hohe Talgproduktion werden die Haare eben schneller fettig. Man kann vieles tun, damit aus diesem großen Problem schon nach einiger Zeit ein ganz kleines wird. Nur wer sich mit der Thematik der fettigen Haare ein wenig auskennt, kann erfolgreich dagegen vorgehen. Inzwischen gibt es schon sehr viele Möglichkeiten.
Richtige Reinigung und Pflege
In erster Linie hilft das tägliche Waschen der Haare mit einem entfettenden, milden Shampoo. Mit dessen Hilfe wird überschüssiges Fett einfach weggespült. Allerdings sollte man dann immer die Haare morgens waschen. Anti-Fett-Shampoos sind allerdings nicht immer hilfreich. Es ist nachgewiesen, dass einige von ihnen die Kopfhaut zu sehr reizen und damit die erhöhte Talgproduktion noch anregen. Eine gute Empfehlung ist ein Kindershampoo. Es reinigt die Haare auf besonders milde Art und reizt die Kopfhaut nur sehr gering.
Abstände beim Waschen vergrößern
Man kann die Haare aber auch ausfetten und sich beruhigen lassen, indem man sie längere Zeit nicht wäscht. Dann werden die Talgdrüsen nicht immer wieder gereizt und gewöhnen sich allmählich daran, nicht mehr so aktiv zu sein. Das ist zwar nicht gerade angenehm, aber man kann zum Beispiel einen Urlaub zu Hause ganz gut dafür nutzen. Zwar sieht man für diese Zeit ungepflegt und nicht gut aus, aber es hilft.
Nur wenn die Talgdrüsen weniger produzieren, tritt eine positive Veränderung ein. Man beginnt damit, die Haare nur alle zwei, später alle drei Tage zu waschen. Das Shampoo sollte aber nicht zu sehr einmassiert werden, und anschließend sollte das Haar mit möglichst kaltem Wasser gespült werden Zu warmes Wasser reizt die Kopfhaut zusätzlich und regt somit auch wieder die Produktion der Talgdrüsen an. Der Zeitraum zwischen den Haarwäschen wird systematisch verlängert. Nach einigen Wochen ist der Erfolg sichtbar.
Da auch der Mangel an Vitamin B eine kleine Rolle bei zu fettigen Haaren spielt, sollte man darauf achten, dass dieses Vitamin im Shampoo enthalten ist. So bekommt man fettige Haare in den Griff.
Hausmittel gegen fettiges Haar
Es gibt viele gute und bewährte Hausmittel, um das Problem zu fettiger Haare loszuwerden. So hilft zum Beispiel eine Spülung aus dem Saft zweier frischer Zitronen, der mit einem viertel Liter destilliertem Wasser vermischt und nach der Haarwäsche aufgetragen wird.
Um fettiges Haar in den Griff zu bekommen, kann man auch eine Maske auftragen. Diese kann man aus Heilerde (aus der Apotheke) und etwas lauwarmen Wasser leicht selbst anfertigen. Man vermischt etwa vier Esslöffel der Heilerde mit Wasser, bis ein lockerer Brei entsteht. Diese Maske wirkt Wunder.
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