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Handpflege durch Handcreme

Besonders in der kalten Jahreszeit sind die Hände oft rau, trocken und rissig. Man kann diese mit verschiedenen Handcremen pflegen, die man entweder kauft oder selbst herstellt. Diese pflegen die Hände und versorgen diese mit ausreichend Feuchtigkeit.


Die Hände sind die Visitenkarte eines Menschen und erzählen wie kein anderes Körperteil die eigene Geschichte. Allerdings machen auch Witterungsverhältnisse gerade den ungeschützten Händen sehr zu schaffen. Im Winter sind sie oft gespannt, rau, trocken und reißen an vielen Stellen richtig auf. Manchmal hängen richtige kleine Hautfetzen leprös an der Hand herunter. Häufiges Händewaschen, Geschirrspülmittel, Putzmittel, Umwelteinflüsse, Medikamente und Hautkrankheiten erzeugen trockene rissige Hände, die einer besonders intensiven Pflege bedürfen. Eine richtige Hautpflege ist wichtig. Dazu können unterschiedliche Handcremes entweder gekauft oder selbst hergestellt werden. Zur Reinigung bitte nur Naturseifen einsetzen und Waschlotionen meiden! Naturseife macht die Haut der Hände wieder zart ohne den Säureschutzmantel nachhaltig zu zerstören.

Handcremes im Überblick

Handcremes gibt es wie Sand am Meer und auch die Inhaltsstoffe sind unterschiedlich wie Tag und Nacht. Alle haben jedoch den einen Zweck, wenn sie mindestens zweimal am Tag aufgetragen werden, die Haut der Hände zu schützen und sie mit Feuchtigkeit zu versorgen. Gleichgültig ob es sich um Aloe vera, der oft zitierten Kamille, Honig, Sheabutter, Sanddorn oder Kokos handelt, alle Wirkstoffe schützen vor schädlichen Umwelteinflüssen. Bei der Auswahl der richtigen Handcreme dürfen die Haut angreifende Wirkstoffe ausgeschlossen nicht vorhanden sein und eventuelle Allergien müssen ausgeschlossen werden. Die Inhaltsstoffe sollten dazu geeignet sein, die Haut der Hände sowie die Fingernägel mit Nähr- und Pflegestoffen zu versorgen. Am besten testet man anhand einer kleinen Probe das gewünschte Produkt erst einmal aus und entscheidet sich dann für einen Kauf.

Handcremes sind in der eigenen Handtasche am besten aufgehoben. Hier können sie, egal wo man sich gerade befindet, immer gute Dienste leisten. Am Abend ist es möglich, die Hände dick einzucremen und in Baumwollhandschuhen zu stecken oder sie mit Frischhaltefolie zu umwickeln, um sie über Nacht einziehen zu lassen. Am Morgen erwacht man mit seidenweichen Händen und mag diese auch gern vorzeigen.


Creme selber herstellen

Natürlich kann eine Creme für die Hand auch selbst hergestellt werden.

Dazu werden verschiedene Inhaltsstoffe benötigt:

  • 15 g Speiseöl

  • 02 g Cetylalkohol

  • 07 g Tegomuls

  • 04 g Bienenwachs

Als Erstes wird der Cetylalkohol ins Speiseöl gebracht, danach Tegomuls und Bienenwachs. Die oben genannten Fette müssen bei ca.65° gemischt werden. Danach wird das Ganze mit ebenso warmem Wasser aufgeschüttet.

Zusätzliche Stoffe verfeinern die Creme:

  • 30 Tropfen Aloe vera

  • 20 Tropfen Pro Vitamin F

  • 20 Tropfen Seidenprotein

  • 2 Tropfen Rosenöl

  • 2 Tropfen Lavendelöl

  • etwas Kamille Extrakt

  • etwas Panthenol

  • etwas Allatoin

  • etwas Harnstoff

Konserviert wird die Handcreme mit 12 Tropfen Paraben oder mit Grapefruitextrakt.


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