Zu Nasenbluten kommt es häufig, in den meisten Fällen ist es aber harmlos. So können die kleinen Blutgefäße in der Nasenschleimhaut beispielsweise durch heftiges Niesen leicht einreißen und die Nase blutet. Doch wenn es zu häufigem Nasenbluten kommt, kann auch eine Erkrankung wie erhöhter Blutdruck, Nasenpolypen oder Blutarmut dahinterstecken.
Was tun bei Nasenbluten?
- Grundsätzlich ist es notwendig, den Kopf nach vorne zu beugen, damit das Blut aus der Nase fließen kann.
- Aufrechtes Sitzen verringert den Blutdruck im Kopf.
- Stoppen lässt sich das Nasenbluten durch Zusammendrücken der Nasenflügel.
- Einen kühlen Umschlag auf den Nacken legen.
In jedem Fall sollte es vermieden werden, den Kopf in den Nacken zu legen. Das Blut läuft dann in den Rachen und durch die Speiseröhre in den Magen, was Übelkeit und Erbrechen auslösen kann, Überdies kann das Blut dann auch in die Atemwege gelangen.
Wann ist ein Arzt hinzuzuziehen?
- Blutet die Nase länger als 20 Minuten, muss ein Arzt hinzugezogen werden um die Blutung mittels speziellen Nasenpomaden oder unter Umständen Laser (Verödung) zu stillen.
- Bei Kindern bereits nach maximal 15 Minuten einen Arzt aufsuchen, bzw. rufen.
- Bei außergewöhnlich starkem Nasenbluten.
- Wenn die Nase sichtbar verletzt ist.
Tritt Nasenbluten als Begleiterscheinung einer Grunderkrankung auf wie
Bluthochdruck oder Anämie, muss diese Erkrankung gezielt behandelt werden.
Weitere Informationen zu Nasenbluten
In den meisten Fällen hat Nasenbluten keine schwerwiegenden Ursachen und kann daher mit oben genannten Methoden gestillt werden.
Vorsicht ist geboten, wenn die Blutung längere Zeit anhält, dann muss der Patient zum Arzt.