Bei Kreislaufproblemen kommt es zum Sinken des Blutdrucks, Schweißausbrüche, Schwindel und Müdigkeit sind die Folge. Bei ausgeprägten Kreislaufproblemen kann es zur Ohnmacht kommen, denn das Gehirn wird aufgrund der Minderdurchblutung nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Kreislaufprobleme können unter anderem bei langem Stehen ind er Sonne oder beim schnellen Wechsel von Liegen auf Stehen auftreten.
Wie erkennt man Kreislaufprobleme?
Da Kreislaufprobleme an einer direkten Schwächung des Kreislaufes mit abfallendem Blutdruck liegen, kann sich das Gesicht des Betroffenen von Gelb bis Grau färben und Augenringe treten auffallend hervor. Eventuell kommt es zu Erbrechen.
Die Ursachen für Kreislaufprobleme sind vielseitig und reichen von Infektionskrankheiten bis zu Medikamentennebenwirkungen.
Oft kommt es zu Kreislaufproblemen, wenn man schnell die Position vom Liegen auf Stehen ändert oder in großen Menschenmengen lange Zeit steht.
Was tun bei Kreislaufproblemen?
Folgende Maßnahmen sollten bei Kreislaufproblemen eingeleitet werden:
- Die Beine des Betroffenen hoch lagern
- Kalte Umschläge auflegen
- Tritt eine Ohnmacht oder Krämpfe auf, ist sofort ein Notarzt zu rufen (144, Euro-Notruf 112)
- Bei Kreislaufstillstand sind sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen notwendig
Weitere Informationen zu Kreislaufproblemen
Kreislaufprobleme können auch bei Teenagern in der Pubertät, bei Schwangeren oder Frauen während der
Menstruation auftreten. In jedem Fall ist der Betroffene ruhig und mit erhöhten Beinen zu lagern.
Nur in seltenen Fällen oder bei Grunderkrankungen können Kreislaufprobleme durchaus ernst und mitunter lebensbedrohend werden, dann gilt es Ruhe zu bewahren, Erste-Hilfe-Maßnahmen zu ergreifen und den Notarzt (144, Euro-Notruf 112) zu rufen.
Regelmäßige Erste-Hilfe-Kurse ermöglichen es, auf viele Notfallsituationen entsprechend reagieren zu können.
Das Rote Kreuz bietet laufend Kurse an, auch im Internet kann man sich gut informieren und Bücher zum Thema stehen mit praktischen Tipps zur Verfügung.