Wut, Angst, Hysterie, Chaos

06.07.2011 von | 0 Kommentare

Alle vier Begriffe sind uns geläufig. Die Auswirkungen auf die Gesundheit sind in keinem Fall positiv zu bewerten. Welche Auswirkungen können sie auf das tägliche Leben entwickeln? Woher kommen diese Gefühle und wie kann man ihnen wirkungsvoll begegnen?

GefühleAuch negative Gefühle wie Wut oder Angst gehören zu unserem Leben dazu. (Foto by: lassedesignen / Fotolia)

Die Wut beherrscht Körper und Geist

Wenn man sich ärgert, werden Hormone ausgeschüttet, die zu einer Gefäßverengung und damit steigendem Blutdruck führen. Das Gesicht kann sich röten und der Körper wird angespannt. Der Körper wird sozusagen kampfbereit gemacht, um den ärgerlichen Grund für die Wut zu bekämpfen. Die Wut muss sich entladen können, denn der Abbau der Hormone über die Zeit ist langwierig. Wer seine Wut nicht kontrollieren kann, wird aggressiv oder gar gewalttätig. Unterdrückte Wut, zum Beispiel im Berufsleben, macht auf Dauer krank.

Angst, Hysterie und Chaos sind miteinander verwandt

Bei der Angst werden Mechanismen der Evolution, ähnlich der Wut, in uns wach. Hormone steigern den Blutdruck und schärfen die Sinne. Der Körper wird zur Flucht vorbereitet. Auch hier dauert der Abbau des Angstzustandes und der Hormone lange Zeit. Da wir heute nicht mehr wegrennen, sondern die Dinge aushalten, können Ängste sich sammeln und chronisch werden. Wer in ständiger Angst vor etwas lebt, entwickelt auch Zwänge zu oft seltsamen Verhaltensweisen. Die Hysterie ist eine Steigerung der Angst. Diese entlädt sich in erheblicher Überreaktion von Körper und Geist. Darin ist der Betroffenen gefangen und fühlt sich dauerhaft bedroht und geschädigt. Außenstehenden fällt die Überreaktion auf, aber selten wird Hilfe angeboten. Man wird einfach als hysterisch abgestempelt. Das Chaos schließlich bezeichnet den Zusammenbruch einer geordneten Gedankenwelt. Unter dem Einfluss der Hormone und des ständigen Drucks ist kein klarer Gedanke mehr zu fassen und es kommt zu unlogischen und unstrukturierten Entscheidungen und Handlungen.

Was kann man tun?

Viele Betroffene suchen von sich aus Hilfe und bitten um Rat. Manche begeben sich in ärztliche Behandlung. Andere sind in ihrem Zustand festgefahren und benötigen die Hilfe Außenstehender oder vertrauter Personen. Isolation und Ablehnung sind sonst auf Dauer die Folgen. Es gibt viele Beratungsmöglichkeiten und Therapien, die aus diesen misslichen Lagen Auswege zur Verarbeitung und Überwindung bieten. Oft werden sie von einer Ernährungsumstellung begleitet.


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