Wohnen und Pflege im hohen Alter

14.03.2012 von | 0 Kommentare

Das Leben im hohen Alter stellt andere Ansprüche an das Wohnen und die Pflege, als noch vor einigen Jahrzehnten. Zum einen werden wir immer älter. Zum anderen hat sich unsere familiäre Situation in der Hinsicht geändert, dass heutzutage nicht mehr mehrere Generationen einer Familie unter einem Dach leben.

Wohnen und Pflege im hohen AlterDas Leben im hohen Alter stellt andere Ansprüche an das Wohnen und die Pflege als früher. (Foto by: tbel / Fotolia)

Die Zeiten ändern sich

Wir werden immer älter. Ein Fakt, der nicht erst seit heute bekannt ist und deshalb auch besondere Ansprüche an das Alter stellt. Denn war es bis vor einigen Jahrzehnten noch Gang und Gebe, dass man als älterer Mensch in Würde und Geborgenheit in der Mitte seiner eigenen Familie den Lebensabend verbringen konnte, so ist dies heutzutage kaum noch gegeben. Die Generationen einer Familie wohnen längst nicht mehr alle unter einem Dach, geschweige denn in unmittelbarer Nähe. Vielmehr treibt uns das Leben und der Arbeitsmarkt immer weiter auseinander.

Das Umdenken

Für das Wohnen und die Pflege im hohen Alter bedeutet dies ein deutliches Umdenken. Will man im Alter nicht in einem betreuten Wohnen oder einem Seniorenheim landen, so muss die Wohnung entsprechend altersgerecht hergerichtet werden. Ein barrierefreier Zugang, ein behindertengerechtes Bad und ein Notruf für den Fall der Fälle zählen hierbei zur Standardausrüstung. Zudem wird in der Regel ein Pflegedienst beauftragt, der bei der Hygiene und einigen alltäglichen Dingen hilfreich zur Seite steht. Auch der finanzielle Aspekt steht dabei immer wieder im Vordergrund, ist doch ein Pflegedienst oder Pflege zu Hause mit erheblichen Kosten verbunden. Natürlich wird man vom Staat dabei unterstützt - dabei wird zuerst die Pflegestufe ermittelt und nach dieser die Höhe des Pflegegeldes festgelegt.

Für viele ältere Menschen ist dies nicht immer leicht. Einzugestehen, dass das unabhängige Leben leider nicht mehr so gelebt werden kann, wie man es gerne möchte. Das man Hilfe zulassen muss und diese auch annehmen sollte. Und wenn die Hilfe in den eigenen Wänden irgendwann nicht mehr ausreicht, dann doch der Schritt in ein Seniorenheim gemacht werden muss. Denn nur hier kann man dann die umfangreiche Pflege bekommen, die das hohe Alter verlangt. Eine 24 Stunden Betreuung in einer Umgebung, die auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt ist. Und auch wenn dieser Schritt nicht immer einfach sein mag, so bringt er ganz sicher wieder ein wenig mehr Lebensqualität, auf die man auch im Alter niemals verzichten sollte.

Das Fazit lautet:

In Zukunft wird der Staat für die Pflege im hohen Alter nicht mehr in dieser Höhe aufkommen können, daher sollte man sich schon früh für eine geeignete Pflegevorsorge umsehen.


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