Unruhige Nächte, was tun?

09.08.2011 von | 0 Kommentare

Nächtliche Schlafstörungen werden nur zu oft von Stress im Alltag hervorgerufen. Jeder empfindet Stress anders und daher wird das Stressempfinden vom Körper unterschiedlich wahr genommen. Unbedingt auf den Körper hören und so oft wie möglich Ruhepausen einlegen.

SchlafstörungenStress im Alltag ist einer der Hauptursache für unruhige Nächte. (Foto by: Dan Race / Fotolia)

Kennen Sie auch das Gefühl der Tagesmüdigkeit und möchten tagsüber einfach nur schlafen? Ungewollter Tagschlaf ist ein starkes Anzeichen für Schlafstörungen in der Nacht. Doch woher kommen diese Müdigkeitsattacken am Tag und Durchschlafstörungen in der Nacht?

Eine der Hauptursachen für die nächtlichen Schlafpausen ist Stress im Alltag. Ob beruflicher oder privater Natur, Stress bedeutet seelische sowie körperliche Anspannung, welche sich auch schnell auf das Immunsystem des menschlichen Körpers auswirken kann. Diese seelische Auswirkung kann schnell zu Depressionen führen und nächtliche Schlafstörungen, sowie ungewollter Tagschlaf sind da nicht selten die Folge. Stress entsteht, meist unbemerkt, schon bei Menschen, die in der Schichtarbeit tätig sind. Der Körper kann sich nur schwer an die unterschiedlichen Wach- und Schlafrhythmen des Schichtdienstes einstellen. Besonders häufig treten diese Störungen im 3-Schichtbetrieb auf, d. h. Früh-, Spät- und Nachtschicht.

Die Folgen von Schlafstörungen können sein:

  • Kozentrationsschwäche
  • Reizbarkeit / schlechte Laune
  • Zerschlagenheit
  • höheres Schmerzempfinden
  • Ungeduld
  • emotionale Störungen
  • Nervosität

Falls Sie unter Schlafstörungen oder den genannten Symptomen leiden, ist dies nicht gleich ein Grund zu verzweifeln. Es gibt allerdings einige Möglichkeiten, um diese loszuwerden.

  1. Entwickeln Sie Ihren eigenen Schlafrhythmus. Stehen Sie jeden Morgen zur gleichen Zeit auf. Im Gegenzug sollten Sie, um einen genauen Rhythmus einzuhalten, auch abends immer zur gleichen Uhrzeit zu Bett gehen.
  2. Ausreichende Belüftung Ihres Schlafzimmers. Auf das nächtliche Heizen des Schlafzimmers sollte ganz verzichtet werden.
  3. Treiben Sie ca. zwei Stunden vor dem Schlafengehen für etwa eine halbe Stunde etwas Sport. Sport macht müde und Sie schlafen schneller ein.
  4. Entspannen Sie sich vor dem Einschlafen mit einem Buch oder einem Film.
  5. Vermeiden Sie Hektik und Stress vor dem Schlafengehen.
  6. Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Yoga oder Progressive Muskelentspannung sind ebenfalls eine Möglichkeit, den Stress des Tages loszulassen.

Sollte ich Schlaftabletten gegen Schlafstörungen einnehmen?

-> Der menschliche Körper gewöhnt sich sehr schnell an die Einnahme von Medikamenten. Die Folge ist, dass Sie bei regelmäßiger Einnahme die Dosis erhöhen müssen. Auf Dauer kann das nicht gesund sein.

Sollte ich bei Schlafstörungen den Arzt aufsuchen?

-> Selbstverständlich ist der Gang zum Hausarzt unumgänglich, sollte sich nach einiger Zeit nichts ändern. Ein Schlaflabor kann vielleicht Aufschluss bringen.


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