Swinger

Swinger bedeutet eine Bewegung, bei der Menschen ihre Sexualität frei ausleben. Dabei sind die Swinger nicht monogam, sondern praktizieren ihre Sexualität mit verschiedenen Partnern, oft sind auch Pärchen in Swingerclubs zu finden. Swinger befinden sich jenseits der Moralvorstellungen einer das Sexualverhalten regulierenden Gesellschaft.

Swinger ClubIn Swingerclubs können Menschen ihre Sexualität frei ausleben. (Foto by: pressmaster / Depositphotos)

Grundsätzliches

Im Grunde kann man davon ausgehen, dass Swingern schon immer praktiziert wurde, nimmt man die Orgien im alten Rom oder Mätressen im Barock. Als in der Gesellschaft etablierte Strömung entstand das Swingern Mitte des 20. Jahrhunderts in den USA. Schnell verbreitete sich Swingen in anderen Ländern, die Swinger-Anhängerschaft hat besonders in den westlichen Industrieländern ihren Platz gefunden.

Geswingert wird

  • in speziellen Swingerclubs
  • in verabredeten Gesellschaften
  • bei Swingerpartys

Unterschiedliche Menschen mit unterschiedlicher sexueller Orientierung treffen sich zum ungezwungenen Partnertausch. Sexuelles Erleben steht im Vordergrund, was die Gesellschaft darüber denkt, ist einerlei. Es wird Partnertausch und Gruppensex praktiziert, zwanglos, alles kann passieren, nichts muss geschehen. Swinger sind in allen sozialen Schichten der Menschen zu finden.

Das Swingern bedeutet in der Regel keine sexuellen Verbindungen für später zu schaffen. Das lockert sich aber allgemein etwas auf. Heute ist das Internet eine geeignete Plattform für Swinger. Hier können sie sich zu Treffen verabreden oder einfach ihre Erfahrungen austauschen. In den Swingerclubs herrschen grundsätzliche Hausordnungen, die beispielsweise besagen, wenn ein Swinger Nein sagt, auch non-verbal, hat der andere das zu akzeptieren.

Hier finden Sie eine Reportage über Swinger Clubs in Frankreich:

Praktik

Zur Swingerpraktik kann festgestellt werden, alles ist erlaubt, was Spaß macht. Alle sexuellen Praktiken, von heterosexuellem Geschlechtsverkehr zu Analerotik oder homosexuellen Handlungen, alles wird je nach „Nachfrage“ auch praktiziert.

Oft wird es auch als besonders anregend empfunden, wenn Dritte beim Sex zusehen, also exhibitionistische oder voyeuristische Handlungen sind häufig durchaus gefragt. Gegenseitiges Fotografieren kann ebenso erotisierend sein. In manchen Swingerclubs werden auch Sado-Maso-Praktiken angeboten, in den meisten befinden sich Saunen und Whirlpools. Alle Spielarten des Sex sind also prinzipiell erlaubt, allerdings wird niemand zu etwas gezwungen oder gedrängt. Darum ist beim Swingern ein vielschichtiger Kontakt zu Sexualpartnern möglich, alle erotischen Fantasien können umgesetzt werden - quasi Sex ohne Einschränkungen.

Sex mit mehreren FrauenBei der Swingerpraktik ist alles erlaubt, was Spaß macht. (Foto by: .shock / Depositphotos)

Oft gehen auch Pärchen in Swingerclubs und suchen hier nach Abwechslung, die sie mit Sicherheit auch finden. Doch gehört dazu eine hohe Toleranz und dass beide Partner damit einverstanden sind. Dann kann ein Besuch im Swingerclub natürlich äußerst anregend sein.

Fazit

Swinger ist bereits eine sexuelle Lebensform geworden, die Anhängerschaft ist stetig steigend. Durch das Internet wird vieles einfacher, auch das Verabreden zu privaten Swingerpartys. Erlaubt ist, was gefällt, ohne Zwang.


Bewertung: Ø 3,3 (3 Stimmen)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

User Kommentare