Sind Palatschinken wirklich gesund?

16.11.2012 von | 0 Kommentare

Bei uns heißen Sie Palatschinken und in Deutschalnd nennt man sie Pfannkuchen - Die köstlichen Eierspeisen sind eine relativ unkompliziert zuzubereitende Speise, die noch dazu äußerst beliebt ist.

PalatschinkenPalatschinken sind ein Klassiker in der österreichischen Küche. (Foto by: teressa / Fotolia)

Wie aber sieht es mit der Bekömmlichkeit und dem Nährwert aus, sind Palatschinken gesund oder nicht? Diese Frage lässt sich mit einem klaren „Jain“ beantworten, denn es kommt natürlich immer darauf an, aus welchen Zutaten so eine Palatschinken hergestellt wird. Es gibt unzählige Varianten, wie man diese leckere Speise zubereiten kann und zwar von schwer und kalorienreich bis zu leicht und gesund.

Der Teig als gesunde Grundlage

Die herkömmlichste Methode, Palatschinken zuzubereiten, ist die Herstellung einer Teigmischung aus Mehl, Milch und vielleicht einem Ei, je nach Geschmack. Die Weizenauszugsmehle enthalten kaum irgendwelche anderen Stoffe als Stärke und sind somit reine Energieträger. Benutzt man jedoch ein Vollkornmehl, dann verändert sich die Sachlage schlagartig. Diese Mehle aus dem vollen Korn enthalten gesunde Ballaststoffe und Mineralstoffe, die für den Körper wichtig sind.

Auch Palatschinken aus Haferflocken oder Buchweizenmehl schmecken ausgezeichnet und sind noch dazu gesund. Buchweizen zum Beispiel ist in der Naturmedizin als Stärkungsmittel bekannt und noch dazu glutenfrei.

Auch die gute alte Haferflocke ist eigentlich äußerst schmackhaft und enthält obendrein Ballaststoffe, Eisen und verschiedene Vitamine. Ein Mehl aus Dinkel oder auch dem vollen Korn des Weizens sind ebenfalls viel gesünder und mineralstoffreicher als normales Weizenmahl aus dem Supermarkt.

Auf die Füllung kommt es an

Hat man dann die fertigen Palatschinken auf dem Teller liegen, gibt es wiederum unzählige Möglichkeiten, ihn zu verfeinern. Eine zuckerhaltige Marmelade macht die besten Absichten zunichte, die man mit der Herstellung einer Buchweizenpalatschinke ursprünglich verfolgte. Ebenso verhält es sich mit großen Mengen Zucker, die man vielleicht auf die Apfelmusfüllung streut. Zugegebenmassen ist das natürlich recht verlockend, aber gesund keinesfalls.

Besser sind Fruchtzubereitungen mit wenig Zucker oder Fruchtzucker oder auch herzhafte Füllungen wie zum Beispiel Pilze oder andere vegetarische Varianten. Honig ist nicht nur erlaubt, sondern dringend empfohlen. Es gibt kaum ein gesünderes Nahrungsmittel als den goldklaren Saft der Bienen. Er versüßt jede Speise auf natürliche Weise und ist dabei ein wahres Heilmittel. Palatschinken können also durchaus gesund sein, wichtig sind die Zutaten, bzw. die jeweilige Menge davon.

Es soll ja immer noch gut schmecken, was da auf den Teller kommt. Mit einigen wenigen Abwandlungen des klassischen Pfannkucheneinerleis kann man eine durchaus gesunde und gleichzeitig leckere Variante dieser beliebten Speise auf den Tisch bringen, die noch dazu recht einfach herzustellen ist.


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