Naturkost - gesunde Ernährung voll im Trend!

15.03.2012 von | 0 Kommentare

Wer bewusst auf Naturkost setzt, tut nicht nur seiner schlanken Linie und seiner Gesundheit etwas Gutes, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Umwelt. Natürliche Lebensmittel aus biologischem Anbau und fairem Handel finden zu Recht immer mehr Anhänger!

NaturkostWer auf Naturkost setzt, leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Umwelt. (Foto by: mjaud / Fotolia)

Was genau ist Naturkost?

Bei der Naturkost gehen viele Faktoren Hand in Hand, was im Endeffekt nicht nur der Umwelt und den Arbeitsbedingungen der Hersteller zugute kommt, sondern vor allem den Geschmack, den Vitamingehalt und die Frische der Lebensmittel positiv beeinflusst.

Grundsätzlich stammt Naturkost aus biologisch-dynamischem Anbau. Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft wird hier auf den natürlichen Kreislauf des Lebens geachtet. Die Felder werden nicht mit schweren Landmaschinen überrollt und verdichtet, mit Nitraten überdüngt oder mit genetisch manipulierten Pflanzen besetzt.

Stattdessen setzt der Bio-Anbau auf Fruchtfolge, natürliche Gründüngung und heimische Pflanzen. Naturkost ist also im natürlichen Kreislauf entstanden und damit frei von Pestiziden, Insektiziden und Kunstdüngern. Durch weitestgehenden Verzicht auf raffinierten Zucker und Weißmehlprodukte in den naturbelassenen Lebensmitteln entdecken Naturkostfans auch den wahren Eigengeschmack vieler Lebensmittel erst richtig wieder und wollen auf den natürlichen Geschmack gar nicht mehr verzichten!

Kurze Wege versprechen viele Inhaltsstoffe

Immer mehr Naturkostläden setzten bei ihrem Sortiment ganz bewusst auf regionale Produkte, die der Saison entsprechen. Viele Verbraucher haben längst eingesehen, dass sie im Winter auch ohne Erdbeeren auskommen, die erst um die ganze Welt geflogen werden müssen, um in europäischen Supermärkten zu landen.

Die saisonale Küche findet wieder immer mehr Anhänger und Naturkostläden bieten alles, was man braucht, um sich und seine Familie der Jahreszeit entsprechend gesund zu bekochen. Die kurzen Wege der Lebensmittel schonen aber nicht nur die Umwelt. Was im halb reifen Zustand gepflückt wird, um dann eine Weltreise im Kühlcontainer anzutreten, kann niemals seinen vollen Vitamingehalt ausbilden. Regionale Saisonprodukte mit kurzem Transportweg kommen schneller beim Verbraucher an und sind daher frischer und gesünder als jede Südfrucht.

Fairer Handel ermöglicht Importe mit gutem Gewissen

Natürlich können wir nicht alles, was wir brauchen, direkt aus der Region beziehen. Produkte wie Kaffee, Tee oder auch Schokolade können die Biolandwirte vor der Haustür bei allem Engagement nicht liefern. Der Faire Handel bietet aber eine sinnvolle Alternative. Naturkost basiert grundsätzlich auf Respekt nicht nur vor der Umwelt, sondern auch vor den Menschen, die die Erträge erwirtschaften. Fair Trade Produkte bieten Transparenz für den Kunden und schaffen für die Erzeuger Arbeitsbedingungen und Löhne, die menschenwürdig und dem Arbeitsaufwand angemessen sind. So kann man mit Naturkostprodukten guten Gewissens genießen.


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