Fitness im Alltag durch Longboards

01.08.2013 von | 0 Kommentare

Man sieht sie in den Innenstadtlagen, auf wenig befahrenen Landstraßen und natürlich auf der Strandpromenade im Urlaub: Die Rede ist von Fahrern auf einem Longboard, dem Trend der letzten Jahre.

LongboardLongboards liegen absolut im Trend. (Foto by: SDAM / Depositphotos)

Hiermit lassen sich Fitness und Entspannung gleichermaßen verbinden, aber auch weitere Strecken bequem zurücklegen und ein besseres Gefühl für den Körper entwickeln. Wir möchten aus diesem Grunde Informationen geben, welche Voraussetzungen notwendig sind und wie der Einstieg am besten gelingt.

Das ist wichtig

Longboards gibt es in unterschiedlichen Längen und Klassen, sodass die Auswahl des Einstiegsmodells davon abhängig ist, welche Statur man hat und wie viel man auf die Waage bringt. Es gilt der Grundsatz, dass je größer jemand ist, desto länger sollte auch das Longboard selbst sein. Bei einem hohen Körpergewicht empfiehlt sich der Blick auf breitere und dickere Bretter, mindestens acht Lagen oder mehr, die das Gewicht besser verteilen und das Board insgesamt schonen - für den Sommer das richtige Longboard finden geht ganz einfach, nämlich im Netz. Hier gibt es eine große Auswahl, die anhand der eigenen Angaben spezifiziert werden kann und somit das beste Resultat hervorbringt.

Diese Auswahl hilft beim Einstieg sehr stark, denn Tricks und Moves sind nur dann möglich, wenn ein sicherer Stand gewährleistet ist. Ein weiteres Merkmal ist die Schuhgröße, denn anhand dessen bemisst sich ebenso die nötige Breite und damit automatisch die Länge des Boards. Somit wird ein ständiges Abrutschen oder die Blockade der Rollen vermieden, außerdem wirkt das Board insgesamt stabiler. Im letzten Schritt sollte man sich die nähere Umgebung ansehen, um mögliche Einsatzgebiete auszumachen und zu sehen, wie dort gefahren werden kann. Für den Anfang lohnen sich breite Radwege, denn diese sind gleichmäßig asphaltiert und geben Möglichkeiten zum Austesten der eigenen Fähigkeiten.

Tipps zur Auswahl

Die meiste Zeit auf dem Board wird man mit dem sogenannten Pushing verbringen, also das Überwinden größerer Entfernungen. Wichtig sind dann insbesondere die richtigen Rollen und Achsen. Wer viel durch die Gegend cruised, sollte sich eine Board mit Flex oder ein insgesamt tieferes Deck zu legen, um die dauernde Belastung tragen zu können. Allerdings gilt am, wer beim ersten Kauf spart, zahlt später doppelt. Ein geringerer Gesamtpreis wirkt sich in den meisten Fällen negativ auf die Qualität der Achsen und Rollen aus. Entweder man verliert den Spaß am Fahren, weil man nicht so gut zurecht kommt oder man kauft sich ein richtiges Setup. Hierfür kann man gut und gerne noch mal mindestens 100 Euro veranschlagen. Deshalb lohnt es sich am Anfang bereits Longboards ab 200€ zu kaufen. Für Einsteiger besonders geeignet sind die so genannten Mini-Cruiser.  Ein Maß von etwa 36 bis 40 Inch ist ideal, zusätzlich sollte der Baseplate Winkel nicht höher als 55 Grad sein. Es gibt eine Reihe von Flex-Modellen, die Fehler eher verzeihen und deshalb für den Einstieg gut geeignet sind. Eine leicht gewölbte Standfläche erleichtert außerdem das Runterdroppen von der Bordsteinkante und ist in manchen Einstiegsmodellen auch möglich.

Wer mehr will als bloß durch die Gegend zu cruisen, der ist gut damit beraten Longboards ab 250€ zu kaufen. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein,in welche Richtung man gehen möchte. Die Standarddisziplinen sind Freeride, Freestyle und Dancen. Auf www.solala-longboards.de findet man Longboards, die nicht nur für Einsteiger gemacht sind.

Wer sich zu beginn noch nicht festlegen möchte, welche Disziplin er später einmal wählen wird, der kauft sich zunächst das Deck, welches ihn am ehesten anspricht. Wichtig dabei ist nur, dass Rollen und Achsen so gewählt werden, dass man später nur ein neues Deck kaufen muss, um sich seiner ausgewählten Disziplin widmen zu können.


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