Dirty Talk im Bett - Die Kunst des verbalen Verführens

Viele Männer sind der Ansicht, dass im Bett nur ihre Taten zählen. Das stimmt aber so nicht. Rund 75 Prozent aller Frauen sind der Meinung, dass auch die Sprache einen wesentlichen Teil für guten Sex ausmacht. Denn Frauen sprechen nicht nur über Sex - sie möchten auch während dem Akt reden. Das stumme Vergnügen ist längst ein Relikt aus der Vergangenheit.

Dirty TalkSchmutzige Wörter können das Liebesleben positiv beeinflussen. (Foto by: sakkmesterke / Depositphotos)

Aus diesem Grund ist es ratsam, auch einmal Dirty Talk zu probieren. Doch bevor mit "harten und schmutzigen Worten" gespielt wird, müssen zuerst Grenzen gefunden und festgelegt werden. Doch auch wenn aller Anfang schwer ist, kann Dirty Talk das Liebesleben positiv verändern.

Mit schmutzigen Worten dem Liebesleben einheizen

Wer Bedenken hat, dem kann gesagt werden: Man kann Dirty Talk lernen. Im Endeffekt muss man sich von seinen Ängsten lösen; man wird sich schon nicht blamieren. Natürlich ist am Anfang etwas Überwindung notwendig.

Aber wer den Dirty Talk fabriziert, wird auch überrascht sein. Überrascht, wie schnell sich sein Sex-Leben verändern kann. Denn wer miteinander spricht, kann mitunter auch das Schäferstündchen positiv verändern.

Im Endeffekt haben es beide Partner leichter, wenn miteinander gesprochen wird. Schlussendlich verrät man sich gegenseitig, was man mag und was man jetzt möchte. Dirty Talk beginnt aber nicht nur erst im Bett. Schon auf der Couch - während dem Film - kann der Partner zärtlich ins Ohr flüstern, dass er jetzt gerne heißen Sex hätte. Das wird (vor allem am Anfang) für einen überraschenden Gesichtsausdruck sorgen, aber mit Sicherheit spontanen und wilden Sex bringen.

Eine Wunderwaffe

Dirty Talk ist und bleibt eine geniale Waffe in den Händen jenes Partners, der damit beginnt. Mit ein paar schmutzigen Worten und Floskeln ist es möglich, dass die Hormone erst so richtig in Fahrt gebracht werden.

Das sollte man bei Dirty Talk beachten

Sich langsam herantasten

Wer seine Partnerin immer als "Liebling" oder "Prinzessin" bezeichnet hat, kann natürlich einen bösen Blick ernten, wenn er sie im Bett "geile Schlampe" nennt oder ihr Befehle erteilt, dass "sie jetzt ihren geilen Arsch herhalten soll". Aus diesem Grund ist es ratsam, wenn man sich langsam an die Sache herantastet und nicht gleich mit einem 100%-igen Porno-Vokabular antanzt.

Der Ton macht die Musik

Des Weiteren macht auch der Ton die Musik. Kein Mann mag eine hohe und schrille Kopfstimme. Eine sogenannte "Bettstimme" kann andererseits sehr wohl erotisch sein. Wer denkt, dass sie keine Bettstimme hat, soll einfach derart Flüstern, als würde sie leise telefonieren. Und schon hat man seine persönliche "Bettstimme" gefunden.

verliebtes Pärchen im BettDirty Talk kann der sexuellen Lust so richtig einheizen. (Foto by: jolopes / Depositphotos)

Tipps und Tricks für Ihn

  • Für den Mann gilt: Lesen. Hin und wieder hilft es, wenn in der Erotik-Literatur nachgeschlagen wird. Auch hier ist Dirty Talk ein fester Bestandteil. Vielleicht kann man ja - vor allem zu Beginn des Experiments - ein paar Sätze zitieren? Ebenfalls könnte man sich selbst eine Liste mit Synonymen für Sex anlegen.
  • Des Weiteren hat der Mann die Möglichkeit, dass er auch etwas härter bzw. derb wird. Natürlich ist bei jenem Prozess Vorsicht geboten, jedoch fühlen sich Frauen oftmals von besitzergreifenden Männern angesprochen. Derber Dirty Talk funktioniert zudem auch, wenn die Partnerin sehr devot ist.

Tipps und Tricks für Sie

  • Die Frau hingegen sollte sich ebenfalls langsam vortasten. Da im Regelfall der Mann der Dominante ist, kann dieser leicht überrascht sein, wenn plötzlich seine Frau - im Befehlston - mit Dirty Talk beginnt.
  • Wichtig ist, dass der Partner aber nicht verwirrt, sondern verführt und erregt wird. Dirty Talk kann bei Frauen auch aus Komplimenten bestehen. "Du fühlst dich sehr gut an", "Ich liebe deinen Schwanz" oder auch "Ich fasse dich so gerne an" können mitunter die Hormone des Mannes in Fahrt bringen.
  • Man sollte jedoch darauf achten, dass man auch bei der Wahrheit bleibt. Wer von den tollen Muskeln seines Partners schwärmt, sollte auch welche vorfinden. Ansonsten könnte sich der Partner verarscht vorkommen.

Fazit

Natürlich kann man alles übertreiben. Wenn sich die Paare jedoch Zeit und Ruhe nehmen, dass sie einmal Dirty Talk ausprobieren und sich langsam steigern, können sie sehr wohl neue Sphären der Lust kennenlernen. Wichtig ist, dass keine Grenzen übertreten werden, die einen der beiden Partner verletzen könnten. Denn was viele Partner vielleicht als "geil" empfinden, kann den anderen abstoßen bzw. auch kränken.


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