Das erste Mal schwanger

16.08.2012 von | 0 Kommentare

Endlich schwanger - mit der Freude tauchen in der ersten Schwangerschaft auch Ängste auf. Mache ich alles richtig? Werde ich der Herausforderung gewachsen sein, Mutter zu sein? Und wie wird die Geburt werden? Wir haben wichtige Tipps für Erstgebärende zusammengestellt.

Das erste Mal schwangerEine Schwangerschaft wird von vielen Glücksmomenten, aber auch von vielen Zweifeln begleitet. (Foto by: grki / Fotolia)

Welche körperlichen Reaktionen sind normal?

In der Schwangerschaft verändert sich der Körper so massiv wie sonst nie im Leben. Bei schwangeren Frauen können die seltsamsten Veränderungen auftreten. Manche müssen zum Beispiel plötzlich neue Schuhe kaufen, weil die Füße gewachsen sind. Und in ganz seltenen Fällen können sogar glatte Haare plötzlich lockig werden. Jede Frau ist anders, jede Schwangerschaft ebenfalls. Kein Wunder, dass viele Frauen von den Veränderungen verunsichert sind. Diese (und viele weitere) körperliche Reaktionen sind ganz normal:

  • Ziehen und leichte Krämpfe im Unterleib
  • schmerzende und geschwollene Brüste
  • eine leichte Schmierblutung in der Frühschwangerschaft (bei einer stärkeren Blutung sollte aber unbedingt sofort ein Frauenarzt aufgesucht werden!)
  • verändertes Geruchs- und Geschmacksempfinden, verändertes Essverhalten

Bei Unsicherheiten sollten aber der Frauenarzt/die Frauenärztin oder eine Hebamme immer gerne bereit sein, alle auftretenden Fragen zu beantworten.

Wie sollte ich mich ernähren?

Wichtig für das Ungeborene ist ein völliger Verzicht auf Alkohol und Nikotin. Kaffee kann weiter getrunken werden, aber eher in Maßen. Um die Gefahr einer Ansteckung mit der Krankheit Toxoplasmose zu vermeiden, raten viele Ärzte, auf Rohmilchkäse und Rohwurst (zum Beispiel Salami) zu verzichten. Mehr essen muss eine Schwangere nicht. Aber sie sollte auf eine möglichst gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten achten. Den Gelüsten, die ja sprichwörtlich für Schwangere sind, kann man ruhig nachgeben, solange die Ernährung im Ganzen ausgewogen ist. Wichtig ist, auf eine ausreichende Trinkmenge zu achten.

Wie wird die Geburt werden?

Eine Geburt ist schmerzhaft, da gibt es nichts zu beschönigen. Trotzdem beschreiben viele Frauen sie als ein wunderbares, einzigartiges Erlebnis. Folgende Tipps können Ängste mindern:

  • Manche Hebammen gehen als sogenannte "Beleghebammen" mit in die Klinik, wenn die Geburt beginnt. So hat man eine vertraute Person dabei, die vielleicht schon die Schwangerschaft mitbegleitet hat. Und man muss nicht befürchten, während der Geburt ein- oder mehrmals durch Schichtwechsel eine neue Hebamme zu bekommen.
  • Von Frauen, die eine PDA als Schwäche betrachten, sollten sich Schwangere keinesfalls beunruhigen lassen! Es gibt medizinische Möglichkeiten, die eine Geburt erleichtern. Jede Frau entscheidet selbst, welche sie in Anspruch nimmt.
  • Auch wenn es über Geburtsvorbereitungskurse viele (teils völlig überholte) Klischees gibt: Sie können die Angst vor der Geburt deutlich lindern!

Wie sich Ihr Kind in den einzelnen Schwangerschaftswochen entwickelt können Sie im Schwangerschaftskalender nachlesen.

Wir wünschen eine glückliche Schwangerschaft!


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