Brustvergrößerung - fast alles für die Schönheit

05.05.2014 von | 0 Kommentare

Immer mehr Frauen und auch immer mehr junge Frauen entscheiden sich heutzutage dafür, sich ihre Brüste vergrößern zu lassen.

Brustvergrößerung OPImmer mehr Frauen entscheiden sich heutzutage dazu, sich ihre Brüste vergrößern zu lassen. (Foto by: Kalim / Fotolia)

Dabei liegt dieser Entscheidung in aller Regel eine schlichte Unzufriedenheit mit der eigenen Brustform  und -größe zugrunde. Eher seltener sind Eingriffe aufgrund von Fehlbildungen oder anderen medizinischen Indikationen, beispielsweise nach einer schweren Erkrankung.

Eingeordnet wird die Brustvergrößerung in die plastisch-rekonstruktive Chirurgie sowie die Gynäkologie.  Die Zahl der Brustvergrößerungen in Österreich liegt dabei jährlich bei knapp 20.000. Dabei müssen Sie für eine Brustvergrößerung zwischen 3.000 und 7.000 Euro bezahlen, je nach Aufwand, Größe und Methodik.

Methodik des Eingriffs

Die Brustvergrößerung erfolgt über das Einsetzen von Implantaten. Unter Vollnarkose werden diese durch einen Facharzt für plastische, ästhetische oder rekonstruktive Chirurgie eingesetzt. Hierzu macht der Arzt einen Schnitt, den er entweder am Warzenhof, an der Brustunterfalte, der Achselhöhle oder dem Bauchnabel setzt. Hierdurch wird das Kissen unter den Brustmuskel, unter die Brustdrüse oder innerhalb des Muskelstrumpfes geschoben und platziert.

Implantate

Brustimplantate bestehen in aller Regel aus Silikon und müssen das CE-Siegel tragen. Die Befüllung kann jedoch unterschiedlich sein. Häufig sind die Implantate ebenfalls mit Silikon befüllt. Aber auch Kochsalzlösung wird häufig genutzt, da die Befüllung erst im Nachhinein stattfindet und somit der Schnitt kleiner ausfällt und die Füllmenge variiert werden kann. Leider sind diese Implantate nicht so formstabil. Die Hülle der Implantate  ist entweder glatt oder texturiert. Die texturierte Variante hat den Vorteil, dass sie schneller mit dem Gewebe verwächst und das

Risiko der Kapselfibrose verringert wird. Auch lassen sich die Implantate langfristig besser platzieren. Die Form der Implantate generell ist entweder rund oder tropfenförmig.

Eine Alternative zu Silikonimplantaten ist eine Brustvergrößerung mit Eigenfett. Nach Entnahme werden hier die Stammzellen angereichert und das Fett dann injiziert.

Risiken einer Brustvergrößerung

Risiken bei der Brustvergrößerung können zum einen schon während des Eingriffes selbst oder postoperativ auftreten. Während der OP sind die üblichen OP-Risiken gegeben, die beispielsweise auch durch die Anästhesie gegeben sind. Nach dem Eingriff kann sich vor allem eine Kapselfibrose entwickeln. Gemeint ist hiermit eine Fremdkörperreaktion, die eine Verhärtung der Brust oder eine Verformung selbiger zur Folge hat. Ebenso können starke Schmerzen auftreten. Weitere Nebenwirkungen sind Nachblutungen, ein (asymmetrisches) Verrutschen der Implantate oder auch Infektionen und Narbenbildung.

Um das Risiko so gering wie möglich zu halten, sollten Sie sich in die Hände von erfahrenen und renommierten Fachkräften begeben.

Nachsorge

Mindestens 6 Wochen nach dem Eingriff sollten Sie jegliche sportliche Betätigung oder körperliche Anstrengung vermeiden. Ein Tape wird direkt nach der OP angelegt,  schützt die Brust und unterstützt den Formerhalt. Ratsam ist es, wenn Sie noch weitere 6 Wochen lang einen speziellen medizinischen BH tragen.


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