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Triple-Test

Mit dem Triple-Test können werdende Mütter, ohne den Fötus zu gefährden, ein eventuelles Risiko für die Geburt eines schwer erkrankten Kindes (Bsp: Down Syndrom, Spina bifida) herausfinden. Der Test wird aus abgenommenem Blut der Schwangeren bestimmt.


Triple-Test – Allgemeines

In der pränatalen Diagnostik wurde der Triple-Test vom Combined Test abgelöst. Eingesetzt wird ein Triple-Test zur Abschätzung eines individuellen Risikos von Störungen der Chromosomen, in erster Linie dem Down Syndrom und damit der Möglichkeit, einer Erkrankung des Ungeborenen. Untersucht werden drei Schwangerschaftshormonen (freies Estriol, beta HCG und alpha-Fetoprotein), die in einer bestimmten Formel berechnet und mit dem Alter der Mutter und der Dauer der bestehenden Schwangerschaft korreliert werden. Allerdings sagt der Triple-Test nur aus, dass ein Risiko besteht, dass das Kind am Down-Syndrom (oder anderen Krankheiten wie Spina bifida oder Bauchdeckendefekte) erkrankt. Es handelt sich nicht um eine sichere Diagnose. Ist der Test positiv, müssen die Eltern, wenn sie eine sichere Diagnose haben möchten, weitere Untersuchungen wie eine Fruchtwasseruntersuchung durchführen lassen.


Triple-Test – Durchführung

Der werdenden Mutter wird in etwa in der 15./ 16. Schwangerschaftswoche aus der Ellenbeuge Blut entnommen und dieses wird untersucht. Die Risikoangaben vom Testergebnis sind individuell. Liegen sie beispielsweise bei 1:1.000, ist das Risiko, dass das Kind nicht am Down Syndrom leidet, 999 mal so hoch als das es mit der Krankheit geboren wird. Wird das Risiko aber in die andere Richtung höher, werden nach den Richtlinien der Schwangerschaft weiter Untersuchungen empfohlen. Das Ergebnis bekommt die Schwangere nach 5 Tagen. Ein Triple-Test kann bei Mehrlingsschwangerschaften nicht durchgeführt werden bzw. ist nicht aussagekräftig.


Triple-Test – Fazit

Der Triple-Test wird in der Pränataldiagnostik eher selten angewendet, denn der neue Combined Test hat eine höhere Entdeckungsrate. Ein Triple-Test kann nicht zur sicheren Diagnose herangezogen werden, er sagt lediglich aus, ob das Risiko besteht, dass ein Ungeborenes am Down-Syndrom oder Neuralohrdefekten erkranken könnte.

Kommt es zu einem positiven Ergebnis, haben die Eltern die Wahl, ob sie weitere Untersuchungen wie einen Spezialultraschall, durchführen lassen möchten. Der Gynäkologe/die Gynäkologin berät ausführlich über die weiteren Schritte.


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