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Stimmgabelprüfung

Um verschiedene Hörproben diagnostizieren zu können setzt der Arzt/die Ärztin eine Stimmgabel ein. Hierbei handelte es sich um eine typische Musiker-Stimmgabel mit dem Kammerton a (440 Hertz). Schnell lässt sich feststellen, von wo im Ohr die Hörstörung ausgeht.


Stimmgabelprüfung – Allgemeines

Mit der Stimmgabeluntersuchung lässt sich einfach, schnell und schmerzfrei feststellen, in welchem Teil des Ohres sich die Hörstörung befindet. Bei der verwendeten Stimmgabel handelt es sich um ein typisches Musiker-Stimminstrument. Der Arzt/die Ärztin kann mithilfe der Stimmgabelprüfung eine Schallleitungsschwerhörigkeit (beispielsweise bei einer Mittelohrentzündung) oder eine Schallempfindungsschwerhörigkeit (Bsp: Störungen im Inneren des Ohres oder Gehirn, etc.) feststellen.


Stimmgabelprüfung – Durchführung

Für die Stimmgabelprüfung stehen dem Arzt/der Ärztin drei Methoden zu Verfügung:

  • Der Weber-Versuch, hier wird die Knochenleitung (die Leitung des Schalls über den Schädelknochen) geprüft.

  • Der Rinne-Versuch, hier wird die Luft- und Knochenleitung im Ohr verglichen.

  • Der Gellé-Versuch, wird bei Verdacht auf Verkalkung im Innenohr oder Mittelohr (Gehörknöchelchenkette) durchgeführt.

Stimmgabelprüfung – Anwendungsgebiete, Risken und Komplikationen

Eine Stimmgabelprüfung wird bei Verdacht auf folgende Erkrankungen durchgeführt:

  • Mittelohrentzündung

  • Zu viel Ohrschmalz

  • Akuter Hörsturz

  • Erkrankung des Innenohres (Meniére-Krankheit)

  • Schädigungen des Innenohres

  • Akustikusneurinom (gutartiger Tumor am Hörnerv)

Die Stimmgabelprüfung ist gesundheitlich völlig unbedenklich und ohne mögliche Komplikationen.

Stimmgabelprüfung – Fazit

Mithilfe der Stimmgabelprüfung können verschiedene Erkrankungen des Ohres schnell und einfach diagnostiziert werden. Durch den Test kann der Arzt/die Ärztin ermitteln, in welchem Teil des Ohres sich die Hörstörung befindet. Der Stimmgabeltest ist gesundheitlich völlig unbedenklich.


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