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Kernspintomografie - MRT

Mit der Kernspintomografie ist es möglich, ohne Verwenden ionisierender Strahlen, sehr deutliche Kontraste der Weichteile des Körpers zu erstellen und damit Schnittbilder an beliebigen Stellen sehen zu und beispielsweise tumoröse oder entzündliche Erkrankungen diagnostizieren zu können.


Kernspintomografie – Allgemeines

In den Industrieländern gehört die Kernspintomografie zu den routinemäßig angewendeten Untersuchungsmethoden. Bereits 1977 wurde das erste brauchbare Bild eines menschlichen Organismus mithilfe dieser Technik erstellt. Besonders geeignet ist die Kernspintomografie aufgrund der außerordentlich hohen Kontraste der Weichteile zur Diagnose von entzündlichen, traumatischen oder tumorösen Erkrankungen.


Kernspintomografie – Durchführung

Eine spezielle Vorbereitung auf die Untersuchung ist nicht nötig, allerdings sollten Metallgegenstände (Reißverschlüsse, Piercing, Schmuck, etc.) entfernt werden. Der zu Untersuchende liegt in einer tunnelähnlichen Röhre. Es sind in verschiedenen zeitlichen Abständen Klopfgeräusche zu hören, die sehr stark sind. Darum trägt der Patient entweder Kopfhörer oder Ohrstöpsel. Der Patient muss absolut ruhig liegen, um das Ergebnis der Aufnahmen nicht zu beeinträchtigen. Eine komplette Untersuchung mit dem Kernspintomograf kann bis zu 90 Minuten dauern. Oft kommen Kontrastmittel zum Einsatz.

Folgende Typen von MRT-Systemen werden im klinischen Bereich eingesetzt:

  • Die geschlossenen Hochfeld-Systeme

  • Die halboffenen Niederfeld-Systeme

  • Spezialgeräte

Kernspintomografie – Anwendungsgebiete, Risiken und Komplikationen

Die Anwendungsgebiete für eine Kernspintomografie sind vielfältig. Vor allem wird die Untersuchung für folgende Organe, Gewebe oder Körperregionen eingesetzt:
Harnblase, Becken, Brust, Blutgefäße, Hals-Nasen-Ohren-Bereich, Gelenke, Kopf, Knochenmark, Milz, Leber, Niere, Gallengänge, Bauchspeicheldrüse, Magen-Darm-Trakt, Thoraxwand, Sehnen, Wirbelsäule und Weichteile.

Grundsätzlich sind bei Untersuchungen mit dem Kernspintomografen keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten. Lediglich Metall sollte nicht in das Gerät kommen.


Kernspintomografie – Fazit

Die Untersuchung mit dem Kernspintomografen kann bei vielen Erkrankungen zur Diagnosestellung hilfreich sein. Nebenwirkungen sind keine bekannt. In den westlichen Indianernationen ist die Kernspintomografie eine routinemäßige Untersuchungsmethode zur Abklärung vieler verschiedener Erkrankungen.


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