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Nordic Walken

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Keine andere Trendsportart hat in den letzten zehn Jahren einen solchen Hype erlebt wie das Nordic Walken. Millionen von Menschen weltweit haben sich Stöcke gekauft, um so das normale spazieren gehen anders zu gestalten. Und die Begeisterung hält unvermittelt an.


Nordic Walken – ein Ausdauersport auch für Ungeübte

Neu ist die Idee des Nordic Walkens nicht, denn schon in den 1930er Jahren war das „Stocklaufen“ bei Langstrecken- und Marathonläufern eine beliebte Trainingsform, um das ganze Jahr über fit und in Form zu bleiben. Aber nicht nur um die Kondition zu verbessern, sondern auch um einen idealen Laufrhythmus zu finden, war das Gehen mit Skistöcken beliebt. Jahrzehntelang konnte von einem Trend- oder Breitensport allerdings keine Rede sein, denn das Nordic Walken blieb den Profisportlern vorhalten. 1992 wurde in einer amerikanischen Sportzeitung ein Artikel über das „Pole Walking“ veröffentlicht, in dem die Vorzüge des Laufens mit Stöcken aufgezeigt wurden. Aber auch diesmal wurden nur die professionellen Läufer angesprochen, denn das Nordic Walken wurde empfohlen, um die optimale Ausdauer zu erreichen. Da es aber noch keine richtigen Stöcke gab und weiterhin nur normale Skistöcke zum Einsatz kamen, verlor man schnell das Interesse an der neuen Sportart. Das änderte sich schlagartig, als 1998 in den USA das Nordic Walken auf einer Messe für Sportartikel vorgestellt wurde. Auf einmal war Nordic Walken IN und zu einer neuen Trendsportart geworden, die schnell weltweit immer mehr Anhänger fand.


Was macht Nordic Walken so einzigartig?

Beim Nordic Walken kann jeder Mensch, auch wenn er vorher nicht sportlich ambitioniert war, Ausdauer und einen gezielten Bewegungsablauf erlernen und dazu noch die Muskulatur der Beine und des gesamten Oberkörpers trainieren. Beim Nordic Walken kommt es vor allen Dingen darauf an, dass alle Bewegungen harmonisch und fließend sind, denn nur so macht Nordic Walken einen Sinn. Wenn Nordic Walken perfekt ausgeführt wird, dann ist die Ferse des rechten Fußes am Boden, wenn der linke Stock ebenfalls Bodenberührung hat und umgekehrt. Die Stöcke sollten dabei nach Möglichkeit nahe am Körper sein und beim Gehen leicht schräg nach hinten gesetzt werden. Es ist nicht schwer, diesen optimalen Laufrhythmus zu finden und mit ein bisschen Übung ist es auch kein Problem mehr, diesen Rhythmus auch zu halten. Auf diese Weise wird der Körper nicht überstrapaziert, es kommt kaum zum gefürchteten Muskelkater und auch die Verletzungsgefahr ist minimal.


Die Nordic Walken Ausrüstung

Zum Nordic Walken braucht man nur ein paar gute Schuhe und die passenden Stöcke, die mittlerweile auch in jedem größeren Supermarkt angeboten werden. Nordic Walken Stöcke werden in verschiedenen Ausführungen angeboten, wie zum Beispiel in Aluminium, Glasfaser und auch in Carbon. Empfehlenswert sind Stöcke aus Carbon, denn sie sind zum einen deutlich stabiler als Stöcke aus Aluminium und sie dämpfen zum anderen die Schwingungen besser. An den Stockspitzen sollte immer ein abnehmbarer Gummischutz sein, der besser für die Abfederung ist und auch das Geräusch dämpft, wenn der Stock auf den Asphalt auftrifft. Man sollte aber auch darauf achten, dass die Stöcke Schlaufen für die Handgelenke haben, was besonders dann ein Abrutschen verhindert, wenn die Hände verschwitzt sind. Wer nicht genau weiß, welche Höhe die Stöcke haben sollen, ist gut beraten, Teleskopstöcke zu kaufen und diese dann auf die optimale Größe einzustellen. Zum Laufen sind Walking Schuhe ideal, denn in diesen Schuhen können die Füße perfekt abrollen.


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