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Das Kondom und das Diaphragma Verhütungsmethoden

Kondome gelten als die am häufigsten verwendeten Verhütungsmittel und schützen bei richtiger Anwendung nicht nur vor ungewollten Schwangerschaften, sondern auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Vor Einführung der Pille wurde hauptsächlich das Diaphragma zur sicheren Empfängnisverhütung von Frauen verwendet.


Das Kondom

Kondome gelten als das häufigst vewendete Verhütungsmittel weltweit. Doch nicht nur zur Empfängnisverhütung werden sie eingesetzt, sie schützen auch vor sexuell übertragbaren Erkrankungen. Allerdings sollten beim Verwenden von Kondomen ein paar Dinge beachtet werden. So ist die Haltbarkeit eines Kondoms nicht von Dauer, auch die richtige Lagerung ist wichtig. Ein Kondom sollte niemals direkter Sonneneinstrahlung, Hitze oder Quetschungen ausgesetzt werden - all das verletzt die empfindliche Latexhaut. Schon beim Kauf sollte man das Haltbarkeitsdatum beachten, ein Präservativ ist keinesfalls unbegrenzt verwendbar.

Weiters ist die richtige Verwendung eines Kondoms erforderlich. Schon beim Auspacken kann das Kondom durch Fingernägel oder spitze Gegenstände beschädigt werden. Ebenso ist das richtige Überziehen eines Kondoms Garant dafür, ob es denn wirklich schützt oder nicht. Wird Innen- und Außenseite verwechselt, kann das bereits fatale Folgen haben. Gleitmittel, Zäpfchen oder Cremes greifen das Latex an und sollten besser nicht verwendet werden. Und will man ganz sicher gehen und zwei Kondome über den erigierten Penis ziehen, können die Kondome eventuell Risse bekommen, das erhöht dann die Sicherheit kaum.

Fazit:
Kondome sind nach wie vor eine sehr positive Möglichkeit, sich vor ungewollten Schwangerschaften oder Geschlechtskrankheiten zu schützen. Kommt es zu einer Panne, ist es sinnvoll, so schnell wie möglich einen Gynäkologen aufzusuchen.


Das Diaphragma

Ein Diaphragma besteht heutzutage aus einer kuppelartigen Latex-Gummi-Membran, die mit einer elastischen Flach- oder Spiralfeder in die Scheide eingeführt wird. Ein Diaphragma setzt sich die Frau selbst ein, maximal zwei Stunden vor dem Geschlechtsverkehr. Das Diaphragma wirkt wie eine Scheiden- oder Zwischenwand vor dem Muttermund.

In Kombination mit einem samenabtötenden Gel ist das Diaphragma besonders für Frauen geeignet, die beispielsweise die Pille nicht nehmen möchten oder aus gesundheitlichen Gründen nicht können, oder in der Stillzeit oder für Frauen, die nicht regelmäßig Sex haben. Ein Besuch bei einem Gynäkologen/einer Gynäkologin ist vor dem Verwenden des Diaphragmas notwendig. Der Facharzt/die Fachärztin kann die richtige Größe des Diaphragmas bestimmen und der Frau die korrekte Handhabung erklären.

Das Anwenden eines Diaphragmas ist problematisch, wenn beispielsweise die Gebärmutter ungewöhnlich liegt, stärker abgesenkt ist oder der Schambeinwinkel zu flach ist. All dies kann der Gynäkologe/die Gynäkologin bei einer Untersuchung abklären. Unverzichtbar ist das Auftragen des samenabtötenden Gels auf der gewölbten Seite des Diaphragmas, also auf der dem Muttermund zugewandten Seite. Die Wirkung des Gels lässt nach zwei Stunden nach, darum sollte ein Diaphragma auch nicht zu lange Zeit vor dem Geschlechtsverkehr eingeführt werden. Außerdem sollte es zumindest sechs bis acht Stunden nach dem Sexualakt in der Scheide verbleiben.

Ein Diaphragma wird in der Regel gut vertragen, Allergien sind eher selten. Ein geregelter Monatszyklus bleibt erhalten. Selten kann es zu Reizungen durch das samenabtötende Gel kommen. Da es mehrere Marken gibt, kann eine andere ausprobiert werden. Es gibt samenabtötende Gels, die sogar das Scheidenmilieu unterstützen, am besten den Gynäkologen/die Gynäkologin danach fragen.


Fazit – Kondom und Diaphragma

Kondome sind die idealen Verhütungsmittel und vor allem überdies wichtigstes Mittel zum Verhindern von Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten. Vor allem wenn man wechselnde Sexualbekanntschaften hat, sind Kondome unverzichtbar. Sehr wenige Menschen leiden unter einer Latexallergie, alle anderen sollten nicht auf ein Kondom beim Sex verzichten. Die Handhabung und Lagerung ist wichtig, doch auch nicht allzu schwierig einzuhalten. Wenn Frauen ein Diaphragma benützen möchten, ist es unabdingbar, erst einen Besuch beim Gynäkologen/einer Gynäkologin zu vereinbaren. Ansonsten kann das Benutzen eines Diaphragmas durchaus eine Alternative zu anderen Verhütungsmitteln darstellen, welches den weiblichen Zyklus nicht beeinflusst.


Weitere Informationen zu Kondomen und Diaphragma

In Apotheken (eine Liste aller österreichischen Apotheken befindet sich auf unserem Portal), in Reformhäusern oder Erotikshops kann Mann Kondome kaufen. Es ist sinnvoll, die Größe passend auszuwählen, um möglichst sicheren Geschlechtsverkehr mit dem Kondom praktizieren zu können. Ob die Kondome beispielsweise nach Erdbeeren schmecken oder mit Noppen besetzt sind, liegt am individuellen Geschmack. Über Diaphragmas beraten die Gynäkologen/Gynäkologinnen (alle Frauenärzte/Innen Österreichs findet man unkompliziert auf unsrem Gesundheitsportal) ausführlich.


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