Dieses Bad dient der Entspannung des Körpers und die Räume sind sehr feucht und enthalten warme Luft. Es gibt mehrere Räume die man durchläuft und jeder von diesen hat eine eigene Funktion. Generell kann man den Alltag hinter sich lassen und es kann eine tiefe Entspannung erreicht werden.

Das irische Bad enthält warme Luft, die Raumtemperatur liegt zwischen 45 und 55 Grad und die Luftfeuchtigkeit ist äußerst hoch. Es wird regelmäßig Frischluft hinzu gegeben und daher entsteht kein Nebel (Unterschied zum irischen Dampfbad).
Generell besteht ein solches Bad aus mehreren Feucht-Warmluft-Räumen (Ähnlichkeit mit dem römischen Bad) und der erste Raum hat eine Temperatur von ca. 30 Grad. In diesem wird die betreffende Person mit diversen Bürstenmassagen (für diese werden oft verschiedene Öle oder Seifen eingesetzt) behandelt. Durch diesen Vorgang kann der Körper besser erwärmt und durchblutet werden (Haut).
Der zweite Raum zeichnet sich dadurch aus, dass eine Temperatur von ca. 50 Grad herrscht und dadurch kann das Schwitzen weiter gesteigert werden. Der Patient hat die Möglichkeit sich in einem Tauchbecken kurz abzukühlen und nach einer Ruhephase kann sich dieser wieder in die ersten beiden Räume begeben. Nach dieser Prozedur sollte der Patient das irische Dampfbad aufsuchen und kann dort die Entspannung ausklingen lassen.
Es gibt verschieden hohe Sitzbänke und je näher man der Dampfquelle kommt, desto feuchter und wärmer wird der eigene Zustand. Durch einen solchen Besuch können sich die Poren öffnen und es kommt zu einer Tiefenbefeuchtung der eigenen Haut. Nach dem Dampfbadbesuch sollte man sich wieder abkühlen und eine Ruhephase einlegen. Dieser Durchlauf stellt die römisch-irische Variante dar (diese wird am häufigsten angeboten).
Bei folgenden Krankheitsbildern sollte man ein irisches Bad aufsuchen. Diese sind: Wenn man unter großen Anspannungen leidet, bei
Schlafstörungen, bei chronisch-rheumatische Gelenkbeschwerden, bei starken Muskelverspannungen, bei leichten Depressionen, bei Störungen der Hautdurchblutung, bei Schuppenflechte,
Neurodermitis und Akne, bei einer Schwäche der Gefäßmuskulatur, bei einer trockenen, rauen und unreinen Haut, bei Schnupfen, Husten und bei Entzündungen der Stirn-, Kiefer- und Nasennebenhöhlen. Es ist aber wichtig, wenn man krank ist oder Infektionen hat vorher mit einem Arzt ein klärendes Gespräch zu führen, damit die Beschwerden nicht verstärkt werden können.
Die Wirkung
Das irische Bad bringt folgende positive Effekte mit sich und diese sind: der Kreislauf wird nicht übermäßig stark belastet (die Temperatur ist schwächer, als bei den herkömmlichen Saunavarianten), die Atemorgane werden durch die feucht-warme Luft unterstützt und gefördert, die Durchblutung und der Kreislauf werden angeregt, das Immunsystem wird gestärkt (Abwehrkräfte entwickeln sich), der Körper wird belebt und erfrischt, der Körper kann von Giftstoffen befreit werden, die Haut wird gereinigt und es kommt zu einer Abhärtung des gesamten Körpers.
Das Fazit
Ein Besuch in einem irischen Bad, lohnt sich auf jeden Fall, da man, dem eigenen Körper, etwas sehr gutes tun kann. Wenn man sich Zeit nimmt, die Regeln beachtet, kann man ein sehr schönes und entspannendes Erlebnis verbuchen.