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Respektieren und Kompromisse schließen

Im Idealfall treten zwei Menschen in eine Beziehung zueinander, die sich in den grundlegenden Charaktereigenschaften, in Bezug auf Wertevorstellungen, Ideale, Vorlieben und Eigenschaften. Während man beim Essen problemlos tolerieren kann, dass der andere nicht dasselbe mag, sieht es bei der Erziehung der Kinder schon anders aus. Unterscheiden sich Ansichten und Vorstellungen der Partner so sollte man sich auf Kompromisse einigen.


Konflikte und Reibereien

Meist finden sich zwei Partner zusammen, die zwar in vielen Bereichen harmonieren, in einigen jedoch nicht. Konflikte und Reibereien, Missverständnisse und Meinungsverschiedenheiten kommen auch in den besten Partnerschaften vor. Damit jedoch die Harmonie nicht auf Dauer gefährdet ist, sind bestimmte Maßnahmen sinnvoll, damit der Streit nicht eskaliert.


Lösungsvorschläge

Streit, der außer Kontrolle gerät, ist kontraproduktiv. Ein gemeinsames Gespräch hingegen und ein Darlegen der Standpunkte ist hilfreich. Dabei sollten aber nach Möglichkeit auch Lösungsvorschläge unterbreitet und Lösungen erarbeitet werden. Ein Vorwurf gegen den Gesprächspartner führt nicht weiter.

Es ist wichtig, die eigene Sichtweise darzustellen. Hier sollte man „Ich“-Botschaften formulieren. „Ich würde mich freuen, wenn...“ oder „Ich stelle mir vor, dass....“ Das gibt dem/der Anderen die Möglichkeit mit einer Alternative zu reagieren. Eine Variante wäre auch, dass jeder erst einmal alle Lösungsmöglichkeiten aufschreibt und man dann gemeinsam nach dem optimalen Ergebnis sucht.


Meinungen respektieren

Wenn man sich im Gespräch einander annähert, ist auch die Bereitschaft höher, Kompromisse einzugehen. Wenn allerdings ein Streit eskaliert ist, sind die Fronten verhärtet und keiner mehr bereit, ein wenig von seinem Standpunkt abzurücken. Um aber zu einer vernünftigen Lösung eines Problems zu kommen, sind Kompromisse unabdingbar.

Dazu gehört jedoch, dass man auch die Meinung anderer respektieren kann. Das wiederum setzt voraus, das man seinem Gesprächspartner Achtung entgegenbringt. Nur wer einen anderen achtet, kann ihn auch respektieren. Und nur, wer andere Ansichten gelten lässt und sich nicht stur davor verschließt, findet einen Kompromiss, bei dem beide Seiten gewinnen.

Manchen Menschen fällt es schwer, den anderen zu respektieren. Am Anfang einer Partnerschaft hat man bestimmte Vorstellungen von seinem Traumprinzen oder seiner Traumprinzessin. Im Alltag bröckelt dann diese Fassade und man sieht sich den Fehlern und Schwächen des Anderen gegenüber. Hier hat man die Möglichkeit, diese zu akzeptieren oder sich einander bis zu einem gewissen Grad anzunähern. Wenn beides nicht machbar ist, dann empfiehlt sich leider nur die Trennung, so hart das auch klingen mag.


Respekt und Akzeptanz

Niemals sollte man einen Menschen, den man einmal geliebt hat, bloß stellen oder lächerlich machen. Respekt und Akzeptanz sind zwei sehr wichtige Kriterien, damit eine Beziehung funktioniert. Wem diese fremd sind, der sollte den gemeinsam beschrittenen Weg so schnell wie möglich beenden und getrennte Wege gehen.

Vor allem, wenn Kinder aus einer Partnerschaft hervorgegangen sind, leiden diese unter dem ständigen Streit der Eltern. Hier sind Kompromisse unbedingt notwendig, um allen Beteiligten zu vermitteln, dass die großen und kleinen Probleme des Alltags gemeinsam lösbar sind.


Probleme lösen

Wenn die Kinder bereits größer sind, kann man sie auch in Problemlösungen einbeziehen, sofern die Schwierigkeiten mit den Kindern in Verbindung stehen. Dadurch lernt der Nachwuchs, wie man effektiv und in einer Familie gemeinschaftlich Probleme anpackt und Lösungen findet.

Übrigens wirken wir Erwachsenen auch in Bezug auf Akzeptanz und Respekt sowie durch die Bereitschaft zu Kompromissen als Vorbild für unsere Kinder, die daraus Erfahrungen sammeln und entsprechende Schlüsse ziehen.

Den anderen akzeptieren und ihm den nötigen Respekt zollen zeigt ihm, wie viel er uns bedeutet. Dabei ist es egal, ob es sich um den Partner oder um den Nachwuchs handelt.
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