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Die Phasen einer Beziehung

Die Phasen einer Beziehung müssen nicht in allen Beziehungen gleich ablaufen. Meistens bestimmt das Kennenlernen, wie eine Beziehung beginnt und weitergeht. Überraschende Entwicklungen sind nicht ausgeschlossen, und es gibt keine Vorschriften, wie der Ablauf zu sein hat.


Kennenlernen am Anfang

Das Kennenlernen steht vor dem Beginn einer Beziehung. Die Möglichkeiten hierfür sind endlos. Man trifft sich im Supermarkt, bei Freunden, in Bars oder Discotheken, beim Sport oder über Kontaktanzeigen und Singlebörsen oder man wird verkuppelt. Auch aus einem One-Night-Stand hat sich schon die eine oder andere Beziehung ergeben. Hier ist der Ablauf etwas umgekehrt, denn üblicherweise hat man Sex nicht vor dem Beginn einer Beziehung.

Die Phase nach dem Kennenlernen ist die Verliebtheit. Man kann und will gar nicht ohne den anderen sein. Jede Minute will man mit dem neuen Partner verbringen und alles teilen. Es führt zu Problemen, wenn diese Phase für einen von beiden früher beendet ist als für den anderen, wenn sich die Verliebtheit nicht zu Liebe entwickelt. Wie lange die Verliebtheit andauert, kann man nicht bestimmen. In seltenen, glücklichen Fällen dauert sie ewig.


blinde Verliebtheit

Aus der Verliebtheit entwickelt sich Liebe, im Idealfall auf beiden Seiten. Dieses Gefühl zu beschreiben, ist unmöglich. Es ist für jedermann anders. Pläne werden geschmiedet für eine gemeinsame Zukunft. Ein Haus und Kinder sind in den meisten Beziehungen die Ziele. Aber auch Auswanderung und Selbstverwirklichung im Beruf spielen eine wichtige Rolle, in denen man den Partner nach Kräften unterstützt, seinen eigenen Horizont erweitert und gemeinsam wächst und zusammenwächst. Man gewöhnt sich aneinander und lernt den anderen immer näher kennen.

Aus der Liebe wachsen Achtung, Respekt und Geborgenheit. Das Gefühl, angekommen zu sein, ist eines der schönsten, die es gibt. Die Suche hat ein Ende, und man arbeitet gemeinsam an der Beziehung und seinen Zielen.


Miteinander umgehen

Je weiter die Beziehung fortschreitet, desto ähnlicher werden sich die Partner angeblich. Man weiß und sagt oft, was der andere denkt. Man steht füreinander ein, vor Freunden und Fremden. Auch nach außen ist diese unsichtbare Verbindung spürbar, ein Paar wird als Einheit angesehen und nicht mehr unbedingt als einzelne Personen. Doch dieses wird nicht als störend empfunden. Die Partner wissen, was sie aneinander haben und wie sie miteinander umgehen. Ereignisse, die von außen herangetragen werden, können diese feste Partnerschaft in keiner Weise beeinflussen. Sie stärken die Beziehung, und nach vielen Jahren kann die Partner und ihre Beziehung nicht mehr viel erschüttern, wenn überhaupt etwas. Und auch in einem Streit weiß man immer, was man an dem anderen hat.
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