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Vitiligo (Weißfleckenkrankheit)

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Bei der Vitiligo oder Weißfleckenkrankheit handelt es sich um eine harmlose, ziemlich häufig auftretende Pigmentstörung der Haut. An den betroffenen Stellen bilden sich scharf abgegrenzte, weißliche Flecken. Oft vergrößern sie sich im Laufe der Zeit. Die Ursache für die Vitiligo liegt in einem Mangel an Melanozyten (für die Hautfärbung zuständige Pigmentzellen).


Was ist die Vitiligo (Weißfleckenkrankheit)?

Die Vitiligo oder Weißfleckenkrankheit ist eine harmlose Depigmentierung der Haut, die aufgrund eines Mangels an Melanozyten, die für die Hautfärbung zuständigen Pigmentzellen, entsteht.

Es entwickeln sich weiße Flecken, die sich deutlich gegenüber der anderen Haut abgrenzen. Eine Weißfleckenkrankheit verläuft zumeist chronisch.


Eine Vitiligo wird in folgende Formen unterteilt:
  • Generalisierte Vitiligo, die Flecken zeigen sich an mehreren Körperstellen, meist symmetrisch, 90% aller Fälle

  • Lokale Vitiligo, die Flecken zeigen sich nur vereinzelt, etwa 2% aller Fälle

  • Universelle Vitiligo, über 80% des gesamten Körpers sind depigmentiert, etwa 8% aller Fälle


Die Ursachen für eine Vitiligo (Weißfleckenkrankheit)

Die genauen Ursachen, welche zu einer Weißfleckenkrankheit führen, sind noch weitgehend unbekannt. Vermutet werden genetische Faktoren, denn eine Vitiligo kommt in Familien gehäuft vor.

Ein Zusammenhang mit einer Reaktion des Immunsystems auf Pigmente des eigenen Körpers kommt ebenso in Betracht, denn oft kommt die Weißfleckenkrankheit in Verbindung mit einer Autoimmunerkrankung vor.

Begünstigend auf die Entstehung einer Vitiligo können sich schwere Sonnenbrände, erhöhte Stressbelastung oder Hautschäden wie bei einer Schuppenflechte auswirken.


Die Symptome einer Vitiligo (Weißfleckenkrankheit)

Die typischen Symptome der Vitiligo sind weiße, scharf abgegrenzte, zumeist in einer symmetrischen Anordnung erscheinenden Flecken auf der Haut. Am Anfang können die Flecken einen Durchmesser von 0,5 bis 2 cm betragen, im Verlauf der Erkrankung kann es sein, dass sie ineinander übergehen und so größere weiße Flächen ergeben.

Hauptsächlich erscheinen die Depigmentierungen am Handrücken, den Ellbogen, in der Nabelregion, im Gesicht, den Knien, dem Hals und dem Genitalbereich. Selten treten die weißen Flecken am gesamten Körper auf.

Da die Weißflecken sehr lichtempfindlich sind, müssen sie speziell vor Sonnenlicht geschützt werden. Ein weiteres Symptom der Weißfleckenkrankheit ist Juckreiz.

Bei etwa einem Drittel aller Erkrankten zeigen sich auf den betroffenen Stellen auch weiß gefärbte Haare.


Die Behandlung der Vitiligo (Weißfleckenkrankheit)

Behandlung: Bestrahlung, Medikamente, Kosmetika, operative Repigmentierung

Zunächst sollte eine mögliche Grunderkrankung behandelt werden. Im Grunde ist eine Weißfleckenkrankheit bis auf die Gefahr von Sonnenbränden eine rein kosmetische Angelegenheit. Dazu kommt natürlich die psychische Belastung, die in manchen Fällen auch therapiert werden sollte.

Behandlungsmaßnahmen können sein:
  • Die Bestrahlung ist eine Pigment wiederherstellende Therapie, die sich über Monate erstreckt, gute Erfolge.

  • Medikamentöse Therapie, mit bestimmten Hormonen (Glukokortiode) kann die Vitiligo lokal behandelt werden.

  • Kosmetische Produkte, zum Überschminken der betroffenen Areale, Bleichmittel (nur in Absprache mit dem Arzt anzuwenden)

  • Die operative Repigmentierung, es werden körpereigene Melanozyten entnommen und gezüchtet um dann in die betroffenen Bereiche transplantiert werden zu können.


Kann man einer Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) vorbeugen?

Eine Vitiligo kann man nicht vorbeugen. Einzig ein ausreichender Sonnenschutz kann erwähnt werden.


Weitere Informationen zur Vitiligo (Weißfleckenkrankheit)

Viel Menschen sind von der Weißfleckenkrankheit betroffen, mit mehr oder weniger hoher seelischer Belastung.

Um diesen Menschen helfen zu können, haben sich Vereine und Selbsthilfegruppen gebildet, die alle nötigen Adressen (beispielsweise Psychotherapeuten, eine Liste befindet sich auch in unserem Portal) und Hilfestellungen bereithalten.


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